Die Kinder des Ghettos

Der Aufstand von Warschau

Mit dem Mut der Verzweiflung erhoben sich am 19. April 1943 jüdische Frauen und Männer im Warschauer Ghetto gegen ihre deutschen Peiniger.

Monatelang hatten sie hilflos mit ansehen müssen, wie ihre Verwandten und Freunde nach und nach in die Vernichtungslager deportiert worden waren. Keinen Tag länger wollten sie sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen, lieber wollten die nur unzureichend bewaffneten Aufständischen im Kampf sterben. Fast vier Wochen dauerte es, bis die SS den Aufstand endgültig niederschlagen konnte. Nur wenige Juden überlebten das Massaker, wie die zehnjährige Krystyna Budnicka, die sich monatelang in einem unterirdischen Bunker versteckte.

Anlässlich des 70. Jahrestages rekonstruiert ZDF-History die dramatischen Ereignisse vom April 1943 und beleuchtet das Schicksal der Menschen im Warschauer Ghetto. Tagebücher und Erinnerungen Überlebender, unter ihnen der Nobelpreisträger Marcel Reich-Ranicki, bezeugen eindrucksvoll die Ängste und Hoffnungen der Menschen als Antwort auf Verfolgung, Erniedrigung und völlige Entrechtung

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