Die lange Nacht der Verschwörungstheorien

Eine andere Sicht auf 9/11

In spannenden Dokumentationen erzählen Kritiker ihre Version der Ereignisse vom 11. September 2001 und warum Osama bin Laden neun Jahre danach immer noch nicht gefasst ist.

Den Auftakt der Langen Nacht bildet die Produktion "102 Minuten" des amerikanischen History Channels. Zwischen dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und dem Einsturz des zweiten Turms vergingen genau 102 Minuten, von 8.46 Uhr bis 10.28 Uhr Ortszeit. Bislang unbekannte Film- und Tonaufnahmen rekonstruieren das Geschehen in Echtzeit. Videos von Anwohnern, Aufzeichnungen von Überwachungskameras und Mitschnitte von Notrufzentralen setzen sich wie ein Puzzle Teil für Teil zusammen zu einer bewegenden und packenden Dokumentation.

Jagd auf Osama bin Laden

Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Kopfgeld 27 Millionen Euro. Die besten Eliteeinheiten der Welt jagen ihn. Doch stets scheint der saudische Al-Kaida-Chef seinen Häschern einen Schritt voraus zu sein.


Viele fragen sich: Wollen ihn die Amerikaner überhaupt fangen? Immerhin dient er ihnen als Begründung für ihre Feldzüge gegen den Terrorismus. Vielleicht ist Bin Laden bereits seit Jahren tot und wird nur von der CIA mit gefälschten Video- und Audiobotschaften künstlich am Leben erhalten?

Auf den Fersen des Terrorchefs

Der Film von Michael Renz und Michael Rudin begibt sich auf die Spur der wichtigsten Theorien rund um die bisher erfolglose Jagd nach Bin Laden. Was hat es mit den rätselhaften Audiobotschaften Bin Ladens auf sich? Ist der Mann auf den Videos tatsächlich der Saudi, der Amerika schon lange vor dem 11. September 2001 den Krieg erklärte?

Zu Wort kommen Jäger wie Gejagte: Zum Beispiel ein Mitglied der geheimen Spezialeinheit Delta Force, die sich bis auf wenige Meter an den Terrorchef herangekämpft hatte und ehemalige Weggefährten von Osama bin Laden, die erklären, wie er es offenbar immer wieder schafft, seinen Jägern zu entkommen.

Der dritte Turm

Am 11. September 2001 stürzten in New York nicht nur die Twin Towers ein. Gebäude 7, das dritthöchste Haus des World Trade Center Komplexes, war äußerlich kaum beschädigt, als es sieben Stunden nach den Zwillingstürmen in sich zusammenfiel. Die 47 Stockwerke kollabierten in wenigen Sekunden, symmetrisch, "sauber" - als wären sie von Abbruch-Profis gezielt gesprengt worden.


Die Mieter des Gebäude 7 waren unter anderem der Geheimdienst CIA und die New Yorker Behörde zur Abwehr von Terrorangriffen. Die offizielle Version des Einsturzes lautete: Herabfallende Trümmer der Zwillingstürme haben das Gebäude in Brand gesteckt, was letztlich zum Einsturz führte.

WTC7 Einsturz

Für die Anhänger der zahlreichen Verschwörungstheorien zum 11. September spielt das WTC7 eine wichtige Rolle. Wurde das Gebäude gesprengt, um Beweise zu vernichten? War das WTC7 die Kommandozentrale der "wahren Täter" des 11.September? Die Koproduktion der BBC und des ZDF geht vielen Spuren nach und lässt zahlreiche Experten und Zeugen zu Wort kommen. Darunter Barry Jennings, der als letzter aus dem brennenden WTC7 gerettet wurde, sowie der ehemalige New Yorker Feuerwehrchef Dan Nigro, der seinen Männern frühzeitig den Befehl gab, sich vom Gebäude zu entfernen.

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