"Hurra, die Türken kommen!"

vor 50 Jahren: die ersten "Gastarbeiter" aus der Türkei

ZDF-History zeigt, wie sich das Verhältnis von Deutschen und Türken in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, was trennt und was verbindet.

Im Winter 1961 rollten die ersten Züge mit türkischen Gastarbeitern von Istanbul aus nach Westdeutschland.

Geplant: zwei Jahre Aufenthalt

Die Wirtschaft der noch jungen Bundesrepublik boomte, die Arbeitskräfte aus der Türkei waren gefragter denn je: junge Männer, die vor allem in der Schwerindustrie, auf dem Bau und in der Automobilbaubranche zum Einsatz kamen.


Das deutsch-türkische Anwerbeabkommen vom 30. Oktober 1961 hatte die Zuwanderung in großer Zahl erst möglich gemacht. Doch sollte der Aufenthalt ursprünglich auf zwei Jahre beschränkt bleiben.

Geschehen: Einwanderung

"Deutschland ist kein Einwanderungsland!", lautete damals das Credo der Politik. Dennoch entschieden sich viele türkische Gastarbeiter, mit ihren Familien in der Bundesrepublik zu bleiben. Mit etwa 1,6 Millionen stellen die Türken heute die größte Gruppe der in Deutschland lebenden Ausländer.

Viele von ihnen stehen längst nicht mehr am Fließband, sondern haben eigene Unternehmen gegründet. "ZDF-History" zeigt, wie sich das Verhältnis von Deutschen und Türken in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, was trennt und was verbindet.

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