Supermacht Preußen

Der "Alte Fritz" und seine Erben

Ein 300. Geburtstag, der Aufsehen erregt. Kaum ein anderer Monarch hat so tiefe Spuren im Bewusstsein der Deutschen hinterlassen wie Preußenkönig Friedrich der Große.

Widersprüchliches Bild

Doch das Bild des legendären Hohenzollers bleibt widersprüchlich. Für seine Bewunderer ist er der aufgeklärte Staatsmann, der zukunftsweisende Reformer, der geniale Feldherr; für seine Kritiker ein Zyniker, ein rigider Machtpolitiker und Stammvater des preußischen Militarismus.
Unstrittig ist: Er formte Preußen zu einer Großmacht, legte damit auch - ohne selbst solche Absichten zu hegen - einen Grundstein für die spätere Einigung Deutschlands. Was Friedrich wirklich wollte und was seine Erben daraus machten, zeigt der Film von Stefan Brauburger.

Kritische Sicht des Urenkels

Sehr verschiedene Charaktere folgten dem "Alten Fritz" auf den Thron, etwa Friedrich Wilhelm III., der von seiner Frau, Königin Luise, noch heute überstrahlt wird; oder Wilhelm I., der eigentlich wider Willen Kaiser des von Bismarck geeinten Deutschland wurde, und nicht zuletzt Wilhelm II., der als preußischer König und deutscher Kaiser unbedingt Herrscher einer Supermacht sein wollte und dabei das Erbe Friedrichs des Großen aufs Spiel setzte.



Ein Urenkel des letzten deutschen Kaisers, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, schildert als Familienmitglied und Historiker seine durchaus kritische Sicht auf die sehr wechselvolle Geschichte der Hohenzollern.

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