Wolfskinder - Allein in fremdem Land

Weltkriegs-Waisen aus Ostpreußen auf der Flucht

Tausende ostpreußische Kinder verloren Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Eltern, wurden auf der Flucht von ihnen getrennt oder überlebten als einzige den Hunger zu Beginn der sowjetischen Besatzungszeit.

Viele dieser "Wolfskinder" versteckten sich in Wäldern und schlugen sich nach Litauen durch, wo die Versorgungslage etwas besser war.

Identität vergessen

Waren sie klein, so fanden sie meist eine mitfühlende Familie, die sie wie ein eigenes Kind behandelte und ihnen einen litauischen Namen gab. Diese jüngeren "Wolfskinder" haben ihre deutsche Identität größtenteils vergessen.


Die etwas älteren dagegen zogen jahrelang im Sommer von einem Bauern zum anderen, sie arbeiteten mit und bekamen dafür zu essen. Im Winter aber waren sie auf sich gestellt, übernachteten in Scheunen, unter Brücken oder im Wald.

Verpasste Chancen

"ZDF-History" erzählt drei Schicksale von "Wolfskindern", drei Geschichten von Einsamkeit, verpassten Lebenschancen - aber auch von bewegender Mitmenschlichkeit in Zeiten der Not.

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