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Armes reiches Deutschland

Wohlstand in Gefahr?

von Ralf Wilharm

Die "Mitte" der Gesellschaft fürchtet den sozialen Abstieg. Trotz anhaltend hohem Wirtschaftswachstum nähern sich immer mehr Menschen mit ihrem Einkommen der Armutsgrenze.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.02.2021

Wie die sechsköpfige Familie E. aus Niedersachsen. Sie hat sich über die Jahre einen bescheidenen Wohlstand aufgebaut. Doch die Fixkosten nahmen mit jedem Kind zu. Jetzt bleibt am Ende des Monats häufig nicht genug übrig, um Lebensmittel einzukaufen.

Nur mit engen Freunden sprechen sie über ihre Sorge, die Rechnungen irgendwann nicht mehr bezahlen zu können. "Es ist ein gesellschaftliches Tabu. Man möchte einfach nicht als arm dastehen", sagt Mutter Elona. Ein weiteres Beispiel: Denise D., 38 Jahre, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Dresden. Die promovierte Psychologin und Neurowissenschaftlerin arbeitet an der Uni. Alle paar Monate bekommt sie einen neuen Vertrag, manchmal ist sie zwischen Projekten arbeitslos. Auch bei Familie D. wird der Alltag von Abstiegsängsten bestimmt: Die Wissenschaftlerin weiß nie, ob sie einen neuen Vertrag erhält, die Familie kann ihre Zukunft nicht fest an einem Ort planen. Die Einkünfte sind unregelmäßig, die Ausgaben steigen. Es ist fast unmöglich, Vermögen aufzubauen oder Rücklagen fürs Alter zu bilden, sagt Familie D.

Der Film ist der dritte von vier Teilen der Reihe "Armes reiches Deutschland", die die "ZDF.reportage" im Januar und Februar 2017 ausstrahlt.

Wie die sechsköpfige Familie E. aus Niedersachsen. Sie hat sich über die Jahre einen bescheidenen Wohlstand aufgebaut. Doch die Fixkosten nahmen mit jedem Kind zu. Jetzt bleibt am Ende des Monats häufig nicht genug übrig, um Lebensmittel einzukaufen.

Nur mit engen Freunden sprechen sie über ihre Sorge, die Rechnungen irgendwann nicht mehr bezahlen zu können. "Es ist ein gesellschaftliches Tabu. Man möchte einfach nicht als arm dastehen", sagt Mutter Ilona.

Ein weiteres Beispiel: Denise D., 38 Jahre, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Dresden. Die promovierte Psychologin und Neurowissenschaftlerin arbeitet an der Uni. Alle paar Monate bekommt sie einen neuen Vertrag, manchmal ist sie zwischen Projekten arbeitslos. Auch bei Familie D. wird der Alltag von Abstiegsängsten bestimmt: Die Wissenschaftlerin weiß nie, ob sie einen neuen Vertrag erhält, die Familie kann ihre Zukunft nicht fest an einem Ort planen. Die Einkünfte sind unregelmäßig, die Ausgaben steigen. Es ist fast unmöglich, Vermögen aufzubauen oder Rücklagen fürs Alter zu bilden, sagt Familie D.

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