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Den Tätern auf der Spur

Einsatz für den Kriminaldauerdienst

Doku | ZDF.reportage - Den Tätern auf der Spur

Schnelle Ermittlungen vor Ort gehören zur täglichen Arbeit des Kriminaldauerdienstes KDD in Hannover. Ist das der Grund für die positive Entwicklung der Aufklärungsquote?

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 20.02.2019, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015

Die Spurenspezialisten Sabrina W.(30)und Sven F.(27) sind oft die ersten Kriminalisten am Tatort. Sie werden bei allen schweren Delikten tätig, ob nach einem Raub, einem Einbruch oder gar einem Mord. Die "ZDF.reportage" begleitet die Ermittler bei ihren Einsätzen.

Die Kollegen der beiden Teams sind perfekt aufeinander eingeschworen. Wer hier etwas falsch macht, gefährdet sich und die anderen. Der Einsatz ist immer körperlich hart und immer ein Kampf gegen die Uhr.

Team 1 ist die sogenannte Straßenbahn-24-Stunden-Truppe. 39 Männer und eine Frau bilden die TRAM-Wartungstruppe. Ihre Einsatzfelder: die Beseitigung von Sturm- und Unfallschäden, die Reparatur von Kollisionsfolgen und Oberleitungsabrissen.

Im Winter kommt noch das Räumen der Leitungen dazu, die Beseitigung von Schnee und Eis. Einsatzleiter Haese: "Ab Herbst ist öfter Blaulicht angesagt, da wird es bei uns hektischer. Sturmschäden, Bäume auf Schienen und Leitung. Manchmal ist eine Woche gar nichts los, dann kachelt es drei Mal in 24 Stunden."

Team 2 ist die U-Bahntruppe. Sie erledigt ihren Job im Verborgenen: Die 15 Nachtschweißer halten das Schienennetz in einem nicht endenden schweißtreibenden Sanierungskreislauf in Schuss.

Frank Grothe ist seit acht Jahren dabei: "Wenn es einen Unfall gibt durch Gleisbruch, dann haben wir was falsch gemacht." 20 Millionen Kilometer legen die U-Bahnzüge der Berliner Verkehrsbetriebe im Schnitt pro Jahr zurück. Das Zeitfenster für die U-Bahn-Schweißer beträgt maximal drei Stunden. Sie arbeiten mit über 2000 Grad Celsius, ihr Material wiegt 300 Kilogramm. "Noch 'ne Frage, warum wir so schwitzen?"

Um an ihre ständig wechselnden Arbeitsplätze zu kommen, müssen sie sich durch den noch laufenden Betrieb der Großstadt schlängeln, auf der Schiene.

Die "ZDF.reportage" zeigt zwei verschworene und perfekt aufeinander eingespielte Teams. Der Ton unter den Kollegen ist rau, aber herzlich, die Stimmung meistens gut - trotz hoher Arbeitsbelastung und vieler Überstunden. Die beiden Gruppen tragen maßgeblich dazu bei, dass Millionen Berliner Fahrgäste ihr Ziel pünktlich und sicher erreichen.

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