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Deutschland, Deine Ämter

Die Berater vom Jobcenter

von Gabriel Stoukalov und Felix Kohler

Nummer ziehen, Antrag ausfüllen, sich bewerben - und warten. Alltag im Jobcenter: Das Schicksal "Arbeitslosigkeit" betrifft knapp 2,5 Millionen Menschen.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 18.09.2020

"Kunden" nennen die Mitarbeiter des Jobcenters Kerpen die Menschen, die jeden Tag vor ihnen sitzen. "Arbeitslose" sagt hier keiner. Wer Leistungen vom Staat erhält, hat die Verpflichtung, sich um eine Arbeitsstelle zu kümmern. Der Weg ins Jobcenter gehört dazu.

Wenn das Jobcenter Rhein-Erft in Kerpen morgens seine Pforten öffnet, gewährt es Zugang in ein Amt, in dem jeden Tag Geschichten geschrieben werden: Geschichten voller Emotionen, Geschichten zwischen Erwartung und Enttäuschung, wie sie unter-schiedlicher nicht sein könnten. Und zu jeder von ihnen gehört ein Sachbearbeiter.

Diana S. arbeitet seit neun Jahren am Empfang, der ersten Anlaufstelle für täglich etwa 160 Menschen mit Sorgen, Ängsten und Notfällen. Da ist beispielsweise die Kundin, bei der am nächsten Tag vom Energieversorger der Strom abgeklemmt werden soll. Diana schickt sie direkt weiter in die zweite Etage. Hier, in der Leistungsabteilung, sitzt Maki C. Sie nimmt sich der Sache an, spricht in kürzester Zeit mit der Kundin, ihrer Chefin und dem Stromanbieter. Ein Fall, der sie nicht so schnell loslassen wird.

Eine weitere Aufgabe des Jobcenters: der Außendienst. Georg S. und Hediye E. bilden das sogenannte Bedarfsfeststellungsteam. Sie fahren raus und überprüfen, ob Anträge von Kunden korrekt gestellt wurden.

In der Vermittlungsabteilung leitet Markus B. das Team "Integration Plus". Sie haben hier den Bewerbertag ins Leben gerufen. Das Jobcenter bringt im eigenen Gebäude Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammen.

Die "ZDF.reportage: Die Berater vom Jobcenter" wird innerhalb der Reihe "Deutschland, Deine Ämter" ausgestrahlt und erlaubt seltene Einblicke in den oft konfliktreichen Alltag bei verschiedenen staatlichen Behörden.

"Kunden" nennen die Mitarbeiter des Jobcenters Kerpen die Menschen, die jeden Tag vor ihnen sitzen. "Arbeitslose" sagt hier keiner. Wer Leistungen vom Staat erhält, hat die Verpflichtung, sich um eine Arbeitsstelle zu kümmern. Der Weg ins Jobcenter gehört dazu.

Wenn das Jobcenter Rhein-Erft in Kerpen morgens seine Pforten öffnet, gewährt es Zugang in ein Amt, in dem jeden Tag Geschichten geschrieben werden: Geschichten voller Emotionen, Geschichten zwischen Erwartung und Enttäuschung, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und zu jeder von ihnen gehört ein Sachbearbeiter.

Diana S. arbeitet seit neun Jahren am Empfang, der ersten Anlaufstelle für täglich etwa 160 Menschen mit Sorgen, Ängsten und Notfällen. Da ist beispielsweise die Kundin, bei der am nächsten Tag vom Energieversorger der Strom abgeklemmt werden soll. Diana schickt sie direkt weiter in die zweite Etage. Hier, in der Leistungsabteilung, sitzt Maki C. Sie nimmt sich der Sache an, spricht in kürzester Zeit mit der Kundin, ihrer Chefin und dem Stromanbieter. Ein Fall, der sie nicht so schnell loslassen wird.

Eine weitere Aufgabe des Jobcenters: der Außendienst. Georg S. und Hediye E. bilden das sogenannte Bedarfsfeststellungsteam. Sie fahren raus und überprüfen, ob Anträge von Kunden korrekt gestellt wurden.

In der Vermittlungsabteilung leitet Markus B. das Team "Integration Plus". Sie haben hier den Bewerbertag ins Leben gerufen. Das Jobcenter bringt im eigenen Gebäude Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammen.

Die "ZDF.reportage: Die Berater vom Jobcenter" wird innerhalb der Reihe "Deutschland, Deine Ämter" ausgestrahlt und erlaubt seltene Einblicke in den oft konfliktreichen Alltag bei verschiedenen staatlichen Behörden.

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