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Deutschlands größtes Tierheim

Streicheln, Füttern, Vermitteln

Seit Corona gibt es geschätzt rund eine Million mehr Haustiere in Deutschland. Insgesamt also etwa 35 Millionen. Rund 5,5 Milliarden Euro Umsatz machte die Haustierbranche im Jahr 2020.

Videolänge:
30 min
Datum:
12.07.2021
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 11.07.2022

Aktuelle Reportagen

"ZDF.reportage: Kanalhelden - Arbeiten im Abwasser": Zwei Kanalreiniger stehen mit ihren Reinigungsfahrzeug am Straßenrand. Mit einem Spezialschlauch saugen sie Dreck aus einem Gulli.

ZDF.reportage - Kanalhelden - Arbeiten im Abwasser 

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Wasser ist lebenswichtig – und trotzdem gehen wir recht leichtfertig damit um. Feuchttücher, Öl aus der Pfanne und Essensreste spülen wir im Klo hinunter.

05.07.2021
Videolänge
30 min Doku
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ZDF.reportage - Zuhause in der Platte 

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1986 wurde sie als Prestigeprojekt des Wohnungsbaus in der DDR fertiggestellt, die berühmt-berüchtigte "Platte" in Marzahn.

01.11.2021
Videolänge
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"ZDF.reportage: Schöner, besser, perfekt - Die Selbstoptimierer": Zwei Personen sind in einem Raum zu sehen. Rechts sitzt ein Mann an einem Tisch, mit dem Rücken zur Kamera. Er blickt in einen Tischspiegel, sein Gesicht ist im Spiegelbild erkennbar. Links von ihm sitzt ein Mann mit Gesichtsmaske. Mit der rechten Hand hält er einen weißen Stift an das Gesicht des jungen Mannes.

ZDF.reportage - Schönheit, Selfies, Selbstkontrolle 

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Besser sein. Fit, schön und erfolgreich: So wünschen sich viele ihr perfektes Ich. Es ist oft ein Wettbewerb gegen sich selbst: der Wunsch, sich zu optimieren.

17.08.2021
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Der Haustier-Check

Der Haustier-Check

Kate Kitchenham berät Menschen bei der Wahl des tierischen Mitbewohners. dabei geht es nicht nur um Hund, Katze, Maus, sondern auch mal um exotischere Exemplare, die alle ein neues Zuhause suchen.

Doku

Doch der Haustier-Boom in Deutschland hat seine Schattenseiten: Da viele Menschen den Betreuungsaufwand für ihre Tiere unterschätzen, werden sie nach kurzer Zeit häufig wieder abgegeben oder einfach ausgesetzt. Viele von ihnen landen dann in einem Tierheim.

Für Deutschlands größtes Tierheim in Berlin hat der Haustier-Boom somit Vor- und Nachteile zugleich. Es gibt viele Nachfragen von Menschen, die sich ein Haustier zulegen wollen. Gleichzeitig hat das Tierheim aber Probleme, Tiere die abgegeben oder einfach ausgesetzt wurden, unterzubringen und zu versorgen. Eine Herausforderung für die Tierpfleger*innen.

Ob medizinische Versorgung, Fütterung, Reinigung der Boxen und Käfige, Hundetherapie, Gänseerziehung oder ein Wurf Katzenbabys – die 180 Mitarbeiter*innen im Tierheim Berlin-Hohenschönhausen sind permanent für das Wohl ihrer Schützlinge im Einsatz. Es ist mit 1300 Tieren, die dort zurzeit ihr Zuhause haben, das größte Tierheim Deutschlands. Viele der aufgefundenen oder abgegebenen Tiere sind in einem verwahrlosten Zustand, wenn die Pfleger*innen sie in Empfang nehmen. Die Mitarbeiter*innen haben alle Hände voll zu tun, die meist vierbeinigen Waisen wieder aufzupäppeln.

Der Zustand vieler Tiere ist schlecht. Viele wurden über Wochen und Monate falsch gepflegt und nicht richtig ernährt. Parasiten und andere Krankheiten sind da nicht ungewöhnlich. "Unsere Arbeit zahlt sich aus, wir sehen immer wieder, dass Tiere, die vorher nicht vermittelbar waren, weil sie aggressiv oder verwahrlost sind, hier wieder auf die Beine kommen", sagt Tierärztin Xenia Katzurke.

Erfahrungen mit solchen Tieren hat auch Tierschutzberaterin Rica. Sie arbeitet mit ihrem Kollegen Michael im Außendienst, geht Meldungen über Tierquälerei nach und rettet hilfsbedürftige Tiere aus Notlagen. Weil die Tierschutzberater*innen des Tierheims keine Verfügungsgewalt haben, dürfen sie vernachlässigte Haustiere nicht einfach den Besitzer*innen wegnehmen. Sie sind nach Hinweisen auf die Hilfe von Polizei und Amtstierärzt*innen angewiesen und stets zur Stelle, wenn Tiere in verwahrlosten Wohnungen gefunden oder illegalen Tierhändler*innen weggenommen werden. Auch die Tausenden herrenlosen Katzen auf den Straßen Berlins gehören zum Aufgabengebiet von Rica: "Wir fangen Katzen ein, damit sie sich nicht mehr ungehindert vermehren können, und bringen sie ins Tierheim. Hier werden die Katzen kastriert und dann an neue Besitzer vermittelt."

Für das Tierheim arbeiten aber nicht nur angestellte Tierpfleger*innen, es gibt auch viele ehrenamtliche Helfer*innen, zum Beispiel Kerstin Cyrus. Sie ist ehrenamtliche "Katzenstreichlerin" im Tierheim Berlin – und das mit Leidenschaft. Ihre Mission: den Katzen zu zeigen, dass Menschen es gut mit ihnen meinen. "Wir sorgen dafür, dass die Tiere sich wieder an den Menschen gewöhnen, dass soziale Problemfälle wieder zutraulich werden und dann auch irgendwann wieder in eine Familie gegeben werden können", sagt die 52-Jährige.

Neben dem Aufpäppeln der vernachlässigten Tiere ist das zweitwichtigste Ziel des Tierheims die Tiervermittlung. Denn alle dort Gestrandeten sollen so schnell wie möglich ein neues Zuhause finden. Manche bleiben nur ein paar Tage, bis jemand sie aufnimmt, für andere wird das Asyl zum Alterssitz. Immer wieder erzählen die Geschichten der Tiere von dem, was in der Gesellschaft generell schiefläuft.

Die "ZDF.reportage" blickt hinter die Kulissen von Deutschlands Tierheim XXL in Berlin.

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