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Die Brückenbauer

Stress, Stau, genervte Autofahrer

Die Sperrung einer maroden Autobahnbrücke stürzt PKW-Fahrer und Schwerlastverkehr in einen Verkehrsinfarkt: lange Staus, kilometerlange Umwege, genervte Autofahrer.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.12.2020

Die meisten Autobahnbrücken wurden in den 60er und 70er Jahren gebaut. Der Verkehr hat seither um 70 Prozent zugenommen. Dafür sind die Brücken nicht ausgelegt. Viele Brücken sind marode. Sanieren hilft nicht mehr, weil gleichzeitig der Verkehr weiter zunimmt.

Fünf Jahre Bauzeit wurde für den Neubau der Lennetalbrücke veranschlagt. Sie wird 1000 Meter lang und geht über Bahngleise, eine Straße und den Fluss Lenne. Gewaltige, vorgefertigte Stahlteile werden dazu Stück für Stück von zwei Seiten über das Tal geschoben. Noch nie wurde hierzulande eine so lange Brücke verschoben: "In dieser Größenordnung ist das in Deutschland wohl bislang einzigartig", sagt Projektleiter Michael Neumann. "Es ist ein herausragendes Vorhaben."

Die tonnenschweren Brückenteile rutschen auf Teflonplatten, geschmiert mit Spülmittel, ganz langsam auf die Betonpfeiler im Tal. Vorher wurden die Stahlkörper zusammengeschweißt, Naht auf Naht, eine Knochenarbeit. Die gut 40 Schweißer kommen alle aus Kroatien. Deutsche Schweißer, so ein Bauleiter, sind in so großer Zahl für den Bau kaum zu finden.

Am Ende kommt das Schwierigste, die Überquerung des Flusses Lenne. Mit Spezialkränen werden 100 Tonnen schwere Brückenteile auf ein Gerüst gestellt, verschweißt und dann verschoben. "Wenn dabei das Gewicht nur leicht ins Schwingen kommt, dann ist es nicht mehr zu kontrollieren", sagt ein Kranfahrer.

Präzisionsarbeit über dem Fluss. Wenn die Ingenieure alles richtig berechnet haben, dann wird die Brücke zusammenpassen. "Und wenn nicht", so der Chef des Stahlbaus, "dann machen wir sie passend, aber wird schon klappen!"

Die "ZDF.reportage" begleitete ein halbes Jahr lang die Arbeiten an der Lennetalbrücke.

Die meisten Autobahnbrücken wurden in den 60er- und 70er-Jahren gebaut. Der Verkehr hat seither um 70 Prozent zugenommen, dafür sind die Brücken nicht ausgelegt. Viele Brücken sind marode. Sanieren hilft nicht mehr, weil gleichzeitig der Verkehr weiter zunimmt.

Fünf Jahre Bauzeit wurde für den Neubau der Lennetalbrücke veranschlagt. Sie wird 1000 Meter lang und geht über Bahngleise, eine Straße und den Fluss Lenne. Gewaltige, vorgefertigte Stahlteile werden dazu Stück für Stück von zwei Seiten über das Tal geschoben. Noch nie wurde hierzulande eine so lange Brücke verschoben: "In dieser Größenordnung ist das in Deutschland wohl bislang einzigartig", sagt Projektleiter Michael Neumann. "Es ist ein herausragendes Vorhaben."

Die tonnenschweren Brückenteile rutschen auf Teflonplatten, geschmiert mit Spülmittel, ganz langsam auf die Betonpfeiler im Tal. Vorher wurden die Stahlkörper zusammengeschweißt, Naht auf Naht, eine Knochenarbeit. Die gut 40 Schweißer kommen alle aus Kroatien. Deutsche Schweißer, so ein Bauleiter, sind in so großer Zahl für den Bau kaum zu finden.

Am Ende kommt das Schwierigste, die Überquerung des Flusses Lenne. Mit Spezialkränen werden 100 Tonnen schwere Brückenteile auf ein Gerüst gestellt, verschweißt und dann verschoben. "Wenn dabei das Gewicht nur leicht ins Schwingen kommt, dann ist es nicht mehr zu kontrollieren", sagt ein Kranfahrer.

Präzisionsarbeit über dem Fluss. Wenn die Ingenieure alles richtig berechnet haben, dann wird die Brücke zusammenpassen. "Und wenn nicht", so der Chef des Stahlbaus, "dann machen wir sie passend, aber das wird schon klappen!"

Die "ZDF.reportage" begleitete ein halbes Jahr lang die Arbeiten an der Lennetalbrücke.

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