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Helfer in der Not

Katastrophenhilfe weltweit

von Normen Odenthal, Uli Gack und Christoph Röckerath

Weltweit sind Millionen von Menschen auf der Flucht, vor Naturkatastrophen, Bürgerkriegen oder vor Hungersnöten im eigenen Land.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.11.2020

Die Not dieser Menschen zu lindern, ihnen akut zu helfen und eine Perspektive zu geben, ist das Ziel humanitärer Hilfe.

Im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe rufen seit 2001 die Caritas International, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie und UNICEF Deutschland gemeinsam zu Spenden für die notleidenden Menschen auf, auch im ZDF.

Im Falle einer Katastrophe steht die Versorgung der betroffenen Frauen, Kinder und Männer mit allem, was zum Überleben notwendig ist, im Vordergrund. Doch die Hilfsorganisationen müssen auch den Wiederaufbau und die mittelfristige Entwicklung hin zu einem selbstbestimmten Leben für die Betroffenen im Blick haben.

Drei ZDF-Auslandskorrespondenten haben sich die Bedingungen in einem Flüchtlingslager und in Bürgerkriegsgebieten angeschaut. Wie leben die Menschen dort, was fehlt ihnen, und welche Projekte der Hilfsorganisationen helfen ihnen?

ZDF-Südostasien-Korrespondent Normen Odenthal war im größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch. Dorthin sind über eine Million Menschen vom Volk der Rohingya vor Verfolgung in Myanmar geflüchtet. Seit über zwei Jahren leben sie dort unter teils menschenunwürdigen Bedingungen. UNICEF-Mitarbeiter Ingo Neu koordiniert mit vielen anderen.

ZDF-Nahost-Korrespondent Uli Gack ist in Syrien unterwegs. Seit 2011 herrscht dort Bürgerkrieg. In der zu zwei Dritteln zerstörten Stadt Homs versuchen dennoch Menschen einen Neuanfang. In den Trümmern versuchen sie, ein neues Leben zu beginnen. Vera-Magdalena Voss von der Diakonie Katastrophenhilfe prüft mit anderen Helfern, wie weit den Betroffenen mit einer Anschub-Finanzierung geholfen werden kann.

Im Ort Cucuta, an der Grenze von Venezuela zu Kolumbien, sammeln sich immer mehr Menschen, die aus Venezuela fliehen, weil dort vielfach das Nötigste zum Leben fehlt. Vor allem Frauen mit Kindern suchen hier dringend Hilfe. ZDF-Südamerika-Korrespondent Christoph Röckerath hat dort Friedrich Kirchner von der Caritas und Andreas Lindner vom Deutschen Roten Kreuz begleitet. Da die Menschen fast alles in Venezuela zurückgelassen haben, versorgen die Hilfsorganisationen die Flüchtlinge mit dem Nötigsten. Da sich viele auch auf den gefährlichen Weg über die fast 3000 Meter hohen Berge nach Ecuador aufmachen, hat das DRK dort zusätzlich Versorgungspunkte aufgestellt.

Die "ZDF.reportage" mit einem intensiven Blick auf die Notlage der Flüchtlinge und auf die Arbeit der humanitären Helfer.

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