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Impfen bitte!

Der harte Kampf gegen Corona

Wer sich impfen lassen will, braucht Geduld. Der Impfstoff ist knapp. Die Terminvergabe schwierig. Der Start der lang geplanten Massenimpfung in Deutschland verläuft schleppend.

30 min
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19.02.2021
19.02.2021
UT - DGS
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Video verfügbar bis 22.02.2022

Dabei steht die Logistik in den meisten der rund 400 Impfzentren: Ärzte, Sanitäter und freiwillige Helfer halten sich für ihren Einsatz bereit. Denn, wo Lockdown und Maske noch wenig bewirken, verspricht der Piks in den Oberarm einen Ausweg aus der Pandemie.

Über fünf Millionen Menschen gehören zur Altersgruppe 80 plus. Sie sind die Ersten in der Reihe für die Immunisierung. Nur die wenigsten von ihnen leben in einem Pflegeheim, wo die Impfungen geplant anlaufen. Wer zu Hause lebt, tut sich schwer, einen Impftermin zu vereinbaren, so wie Peter T. in Köln. Er ist 84 Jahre alt und gehört zur Hochrisikogruppe. Wie er für sich und Ehefrau Helma an einen Impftermin kommen soll, weiß der Rentner nicht. Sein Versuch, per Telefon einen Termin zu ergattern, endet ergebnislos. Dabei ist das für ihn zuständige Impfzentrum gerade mal acht Kilometer von seiner Wohnung entfernt.

Seit Mitte Dezember steht in einer umgebauten Messehalle alles bereit, um bis zu 5000 Impfwillige täglich gegen das Virus zu immunisieren. Doch noch herrscht hier gähnende Leere. Das Serum ist erst für Anfang Februar angekündigt. Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr in Köln, hat das Impfzentrum mit seinem Team aufgebaut und wartet sehnsüchtig auf die Lieferung des Serums: "Wir stehen seit dem 15. Dezember 2020 bereit, warten aber noch auf den Startschuss des Landesgesundheitsministeriums. Wenn genug Impfstoff da wäre, könnten wir hier mehrere Tausend Menschen pro Tag impfen und damit vor COVID-19 schützen."

Im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz läuft währenddessen das Impfen des Krankenhauspersonals auf Hochtouren. Chefarzt Dr. Samir Sakka und sein Team betreuen aktuell mehrere Corona-Patienten, die teilweise beatmet werden müssen. Im Koblenzer Klinikum ist die Impfbereitschaft unter den Mitarbeitenden sehr hoch. Laut Klinikleitung nehmen rund 80 Prozent des Personals die Impfung wahr. Auch die Stationsleiterin der Intensivmedizin, Regine Hammer, setzt große Hoffnung auf die Impfung: "Ich bin seit 30 Jahren in der Intensivpflege tätig, aber die Corona-Pandemie übersteigt alles bisher Erlebte und stellt für uns alle eine große Belastung dar. Ich erhoffe mir durch das Impfen etwas mehr Normalität - nicht nur bei der Arbeit. Wir haben alle Familien und Freunde, für die wir gesund bleiben wollen."

Aber viele Menschen stehen dem Impfen skeptisch gegenüber. Sie sind gut organisiert. Auf einer Demo in Krefeld äußert Agnes L. ihre Sorge, dass der Impfstoff viel zu schnell entwickelt und nicht ausreichend getestet worden sei: "Die Nebenwirkungen und vor allem Langzeitfolgen sind doch noch gar nicht absehbar. Ich lasse mich auf keinen Fall impfen."

Rentner Peter T. hält nicht viel von den Argumenten der Impfskeptiker. "Die Impfungen werden uns mehr Sicherheit geben. Wir werden uns trotzdem noch lange Zeit einschränken müssen, aber das Impfen ist der erste Schritt Richtung Normalität." Und deshalb versucht der 84-Jährige weiterhin, einen Termin im Impfzentrum zu bekommen.

Warten auf das Impfserum

Impfskeptiker und Impfbefürworter

Aber viele Menschen stehen dem Impfen skeptisch gegenüber. Sie sind gut organisiert. Auf einer Demo in Krefeld äußert Agnes L. ihre Sorge, dass der Impfstoff viel zu schnell entwickelt und nicht ausreichend getestet worden sei: "Die Nebenwirkungen und vor allem Langzeitfolgen sind doch noch gar nicht absehbar. Ich lasse mich auf keinen Fall impfen."

Rentner Peter T. hält nicht viel von den Argumenten der Impfskeptiker. "Die Impfungen werden uns mehr Sicherheit geben. Wir werden uns trotzdem noch lange Zeit einschränken müssen, aber das Impfen ist der erste Schritt Richtung Normalität." Und deshalb versucht der 84-Jährige weiterhin, einen Termin im Impfzentrum zu bekommen.

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