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Party-Sommer in der Stadt

Feierlust – Anwohnerfrust

Balkonien statt Spanien, Badesee statt Strand. 2020 haben viele Deutsche ihren Sommerurlaub gestrichen, verbringen ihre Ferien zu Hause: Baden, Sonnen, Grillen kann man auch daheim.

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30 min
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23.08.2020
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UT - DGS
Video verfügbar bis 23.08.2021

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Ob ein Sommertag mit Grillwurst und Bier im Park oder ein Treffen mit Freunden im angesagten Viertel während der launigen Freiluft-Saison, die Party-Gänger feiern, die Anwohner sind genervt.

Lärm und Müll

In München trifft man sich zum Chillen auf den Kiesbänken der Isar, am Flaucher. Die weitläufigen Ufer sind der In-Treffpunkt in der bayerischen Hauptstadt. Von hier ist es nicht weit in die Innenstadt, zu einem der angesagten Partyplätze. Vor allem das Glockenbachviertel ist beliebt. Hier wird die Nacht mit vielen Gleichgesinnten durchgefeiert. Leidtragende der Partys sind die Anwohner: Lärm und Trubel in der Nacht, Müll und Scherben am nächsten Morgen.

Alle Städte stehen dieses Jahr vor besonderen Herausforderungen, nicht nur weil die Ordnungsdienste vermehrt Streife laufen müssen: Abstände kontrollieren, Masken anmahnen. Viele geplante Veranstaltungen sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Um trotzdem zusammenzukommen, treffen sich die Menschen in Parks und auf öffentlichen Plätzen. Nicht jeder nimmt dabei Rücksicht, Pizzakartons fliegen in die Grünanlagen, und mangels Toiletten wird der Park zum Klo.

Kirmes in Pandemie-Zeiten

Doch es gibt auch das harmlose Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Das "Düsselland" ist eine Kirmes auf dem Düsseldorfer Messegelände. In Absprache mit dem Gesundheitsamt gibt es 20 Fahrgeschäfte und zehn Imbissbuden. 3500 Besucher dürfen gleichzeitig auf das 60 000 Quadratmeter große Gelände.

Oder der Ausflug an den Badesee. Zu Spitzenzeiten pilgern rund 10 000 Menschen pro Tag an den Unterbacher See. Dieses Jahr erlauben die Hygienekonzepte jedoch nur maximal 2000 Besucher. Per Chip kann überprüft werden, wie viele Gäste sich auf dem Gelände befinden. Auch für die Patchworkfamilie von Michael und Partnerin Sabine gehört der See zum Ferienprogramm. Wegen Corona mussten sie ihren geplanten Türkei-Urlaub auf unbestimmte Zeit verschieben. Stattdessen heißt es jetzt Ferien im heimischen Erkrath bei Düsseldorf. Vor allem ihre Töchter Svenja und Lily freuen sich auf den sommerlichen Badespaß.

Glücklich, wer einen Balkon hat: Familie Hauswald genießt die Sommertage gerne zu Hause. Mitten in der Innenstadt von Grevenbroich haben sie sich eine Freizeitoase erschaffen. Viele Pflanzen, der große Grill und ein Planschbecken, das von Sonnenkollektoren geheizt und im Dunkeln beleuchtet wird. Mit drei Generationen werden dann die heißen Tage auf der großen Dachterrasse genossen. Und damit verbringen sie, wie viele Deutsche dieses Jahr, den Sommer in der Stadt.

Ob ein Sommertag mit Grillwurst und Bier im Park oder ein Treffen mit Freunden im angesagten Viertel während der launigen Freiluft-Saison, die Party-Gänger feiern, die Anwohner sind genervt.

In München trifft man sich zum Chillen auf den Kiesbänken der Isar, am Flaucher. Die weitläufigen Ufer sind der In-Treffpunkt in der bayerischen Hauptstadt. Von hier ist es nicht weit in die Innenstadt, zu einem der angesagten Partyplätze. Vor allem das Glockenbachviertel ist beliebt. Hier wird die Nacht mit vielen Gleichgesinnten durchgefeiert. Leidtragende der Partys sind die Anwohner: Lärm und Trubel in der Nacht, Müll und Scherben am nächsten Morgen.

Alle Städte stehen dieses Jahr vor besonderen Herausforderungen, nicht nur weil die Ordnungsdienste vermehrt Streife laufen müssen: Abstände kontrollieren, Masken anmahnen. Viele geplante Veranstaltungen sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Um trotzdem zusammenzukommen, treffen sich die Menschen in Parks und auf öffentlichen Plätzen. Nicht jeder nimmt dabei Rücksicht, Pizzakartons fliegen in die Grünanlagen, und mangels Toiletten wird der Park zum Klo.

Doch es gibt auch das harmlose Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Das "Düsselland" ist eine Kirmes auf dem Düsseldorfer Messegelände. In Absprache mit dem Gesundheitsamt gibt es 20 Fahrgeschäfte und zehn Imbissbuden. 3500 Besucher dürfen gleichzeitig auf das 60 000 Quadratmeter große Gelände.

Oder der Ausflug an den Badesee. Zu Spitzenzeiten pilgern rund 10 000 Menschen pro Tag an den Unterbacher See. Dieses Jahr erlauben die Hygienekonzepte jedoch nur maximal 2000 Besucher. Per Chip kann überprüft werden, wie viele Gäste sich auf dem Gelände befinden. Auch für die Patchworkfamilie von Michael und Partnerin Sabine gehört der See zum Ferienprogramm. Wegen Corona mussten sie ihren geplanten Türkei-Urlaub auf unbestimmte Zeit verschieben. Stattdessen heißt es jetzt Ferien im heimischen Erkrath bei Düsseldorf. Vor allem ihre Töchter Svenja und Lily freuen sich auf den sommerlichen Badespaß.

Glücklich, wer einen Balkon hat: Familie Hauswald genießt die Sommertage gerne zu Hause. Mitten in der Innenstadt von Grevenbroich haben sie sich eine Freizeitoase erschaffen. Viele Pflanzen, der große Grill und ein Planschbecken, das von Sonnenkollektoren geheizt und im Dunkeln beleuchtet wird. Mit drei Generationen werden dann die heißen Tage auf der großen Dachterrasse genossen. Und damit verbringen sie, wie viele Deutsche dieses Jahr, den Sommer in der Stadt.

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