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Rhein, Wein und harte Arbeit

Alltag auf Deutschlands längstem Fluss

Doku | ZDF.reportage - Rhein, Wein und harte Arbeit

Er ist "unser" längster Strom: Über 800 Kilometer fließt der Rhein durch Deutschland. Weinberge und Burgen machen ihn zur Touristenattraktion, aber er ist auch bedeutender Handelsweg.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.06.2019, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Auf dem Rhein haben Menschen ihren Traumjob gefunden oder suchen als Urlauber Erholung und die berühmte Romantik. Ob Kreuzfahrer oder Binnenschiffer, Hafenarbeiter oder Fluss-Matrosen, Fischer oder Schwimmer - sie alle tummeln sich in ihrem Rheinrevier.

Mit 22 Jahren ist Svenja Bade eine der jüngsten Schiffsführerinnen Deutschlands. Vor einem Jahr machte sie das große Rhein-Patent, den Führerschein für Binnenschiffer. In einem männer-dominierten Beruf oft nicht leicht, aber die junge Frau hat gelernt, sich zu behaupten. Zwei Wochen an Bord, zwei Wochen zu Hause – Svenja hat sich mit ihrem Leben auf dem Fluss arrangiert – nicht leicht, wenn der Freund und die Familie an Land bleiben. Doch Svenja hat ihren Traumberuf gefunden.

Es gibt nur mehr wenige Rheinfischer im Vollerwerb: Gemeinsam mit seinen Söhnen Lars und Hannes fährt Götz Kuhn frühmorgens zum Fischfang auf den Strom, irgendwann wollen die Söhne den Betrieb übernehmen: Sie fischen vor allem Zander, Hecht, Barsch oder Wels, ihre Reviere sind die Alt-Arme des Rheins. Während der Fangzeit holen die Kuhns bis zu 300 Kilogramm Rheinfisch aus dem Netz. Dennoch - mit seinem Fischerboot ist Kuhn mittlerweile ein echter Exot - und mit Rheinromantik hat sein Job wahrlich nicht viel gemein.

Die erleben die Kreuzfahrer im Mittelrheintal - zwischen Bingen und Bonn. Vorbei an romantischen Burgen und der sagenumwobenen Loreley verläuft das Flussbett durch den Rheingraben. Nicht umsonst zählt dieser Abschnitt zum UNESCO-Welterbe. An der Reling eines Flussdampfers genießt eine Touristenrunde um Anton Teckert die grandiose Aussicht. Gemeinsam mit seinen alten Studienfreunden hat der Hannoveraner eine mehrtägige Kreuzfahrt gebucht. Das Schiff bringt sie von Koblenz bis nach Rüdesheim. Natürlich mit dem obligatorischen Besuch in der Drosselgasse.

Nur wenige Rheinkilometer abwärts in Kaub sind Silke und Marion derweil auf dem Weg zu einem Abenteuer der ganz besonderen Art. Sie wollen den Rhein heute aus einer Perspektive kennenlernen, die kaum noch jemand erlebt: aus dem Wasser. Von dem mulmigen Gefühl zu Beginn lassen die beiden sich nicht abhalten. Zusammen mit etwa 20 anderen Teilnehmern der "Stromschwimm-schule" von Dirk Melzer wagen sie ein Bad im Strom. Abseits der Fahrrinne und gut bewacht von Rettungsschwimmern der DLRG lassen sie sich drei Kilometer von der Kraft des Rheins forttragen.

Auf dem Rhein haben Menschen ihren Traumjob gefunden oder suchen als Urlauber Erholung und die berühmte Romantik. Ob Kreuzfahrer oder Binnenschiffer, Hafenarbeiter oder Fluss-Matrosen, Fischer oder Schwimmer - sie alle tummeln sich in "ihrem" Rheinrevier.

Mit 22 Jahren ist Svenja Bade eine der jüngsten Schiffsführerinnen Deutschlands. Vor einem Jahr machte sie das große Rhein-Patent, den Führerschein für Binnenschiffer. In einem Männer-dominierten Beruf oft nicht leicht, aber die junge Frau hat gelernt, sich zu behaupten. Zwei Wochen an Bord, zwei Wochen zu Hause - Svenja hat sich mit ihrem Leben auf dem Fluss arrangiert - nicht leicht, wenn der Freund und die Familie an Land bleiben. Doch Svenja hat ihren Traumberuf gefunden.

Am Rheinufer, in den Steilhängen über Rüdesheim, befindet sich die Weinlage "Berg Roseneck". Auf 220 Meter Höhe hat die Lese der Riesling-Trauben begonnen. Alles in Handarbeit. Ganz vorne mit dabei: Weingutbesitzerin Therese Breuer. Die Arbeit im Weinberg mit einer Neigung von 60 Grad ist ein echter Knochenjob. Dennoch, die junge Winzerin packt gern mit an: "Ich will meine Hände dranhaben, weil am Ende ist es mein Name, der auf der Flasche steht." Das Weingut führt Therese seit 2004. Damals war ihr Vater unerwartet gestorben: "Ich hatte damals gerade mein Abi, aber noch null Wissen und Ideen." Jetzt leitet sie ihre Saisonarbeiter an. Alle Reben werden sorgfältig "gelesen", angepickte Trauben aussortiert. Deshalb werde hier auch niemand nach Kilogramm oder Schnelligkeit bezahlt, erklärt Therese. Alle Arbeiter erhalten den landwirtschaftlichen Mindestlohn.

Nur wenige Rheinkilometer abwärts in Kaub sind Silke und Marion derweil auf dem Weg zu einem Abenteuer der ganz besonderen Art. Sie wollen den Rhein heute aus einer Perspektive kennenlernen, die kaum noch jemand erlebt: aus dem Wasser. Von dem mulmigen Gefühl zu Beginn lassen die beiden sich nicht abhalten. Zusammen mit etwa 20 anderen Teilnehmern der "Stromschwimmschule" von Dirk Melzer wagen sie ein Bad im Fluss. Abseits der Fahrrinne und gut bewacht von Rettungsschwimmern der DLRG lassen sie sich drei Kilometer von der Kraft des Rheins forttragen.

Sogar Fischer im Vollerwerb gibt es noch auf dem Rhein: Gemeinsam mit seinen Söhnen Lars und Hannes fährt Götz Kuhn frühmorgens zum Fischfang auf den Strom, irgendwann wollen die Söhne den Betrieb übernehmen. Sie fischen vor allem Zander, Hecht, Barsch oder Wels, ihre Reviere sind die Alt-Arme des Rheins. Während der Fangzeit holen die Kuhns bis zu 300 Kilogramm Rheinfisch aus dem Netz. Dennoch - mit seinem Fischerboot ist Kuhn mittlerweile ein echter Exot - und mit Rheinromantik hat sein Job wahrlich nicht viel gemein.

Die erleben die Kreuzfahrer im Mittelrheintal - zwischen Bingen und Bonn. Vorbei an romantischen Burgen und der sagenumwobenen Loreley verläuft das Flussbett durch den Rheingraben. Nicht umsonst zählt dieser Abschnitt zum UNESCO-Welterbe. An der Reling eines Flussdampfers genießt eine Touristenrunde um Anton Teckert die grandiose Aussicht. Gemeinsam mit seinen alten Studienfreunden hat der Hannoveraner eine mehrtägige Kreuzfahrt gebucht. Das Schiff bringt sie von Koblenz bis nach Rüdesheim. Natürlich mit dem obligatorischen Besuch in der Drosselgasse.

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