Mein Viertel, Mein Leben

"Mein Viertel, mein Leben" ist eine dreiteilige Reportage-Reihe über die Hochhaus-Siedlungen in Köln-Chorweiler und Halle-Neustadt. Die Gegenden gelten als soziale Brennpunkte. Doch wie sieht der Alltag der Menschen wirklich aus? Was bewegt sie? Welche Perspektiven haben sie? Ein Jahr lang hat die "ZDF.reportage" Bewohner begleitet.

Köln-Chorweiler

Die Siedlungen in West und Ost sind etwa zur gleichen Zeit, in den 60er und 70er Jahren, entstanden. Großwohnsiedlungen sollten die damals herrschende Wohnungsnot lindern.

Chorweiler ist ein nördlicher Stadtteil von Köln. 1972 zogen die ersten Bewohner in die größte Wohnblocksiedlung in NRW. Hochhäuser mit bis zu 24 Etagen prägen das Erscheinungsbild. Fast jeder Zweite in Chorweiler-Mitte bekommt Hartz IV. 80 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Menschen aus 120 Nationalitäten leben Tür an Tür.

Halle-Neustadt

Halle-Neustadt war ein Neubau-Projekt der DDR mit dem Ziel, eine komplett neue Stadt entstehen zu lassen. Die Häuser wurden ab 1964 in der sogenannten Plattenbauweise hochgezogen, also mit vorgefertigten Betonplatten. Inzwischen wurden einige Häuser abgerissen, andere saniert, wieder andere sind baufällig. Jedes dritte Kind lebt in einer Arbeitslosen-Familie.

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