Endstation Crystal – Leben in der Drogenhölle

Doku | ZDFinfo Doku - Endstation Crystal – Leben in der Drogenhölle

Crystal Meth - eine Droge frisst sich durch unser Land. Das synthetische Gift macht vor keiner Generation halt. Einmal konsumiert, gibt es kein Entrinnen.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.11.2018, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Ein ZDF-Reporter hat über ein Jahr Crystal-Konsumenten aus Leipzig mit der Kamera begleitet, um herauszufinden, warum die Droge immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Wie hart ist es, aus dem Teufelskreis auszubrechen?

Woher kommt Crystal, wer verkauft es, wie wird es hergestellt, und wie kämpft die Justiz gegen die Droge?

Familienschicksal und Kriminalität

Unsere Reportage begleitet Menschen hautnah, die die Droge seit Jahren konsumieren und alles verloren haben. Die 23-jährige Maria ist durch ihre Mutter in Kontakt mit Crystal gekommen. Die Familie konsumiert täglich die harte Droge. Marias Tochter lebt deshalb seit zwei Jahren im Heim. Die Leipzigerin hatte aufgrund ihres Konsums bereits zwei Fehlgeburten. Jetzt hat sie sich vorgenommen, einen Entzug zu machen, um wieder clean zu werden. Sie will dafür kämpfen, ihre Tochter wiederzubekommen.

Der 21-jährige Manuel ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Drei Jahre saß er wegen Beschaffungskriminalität und Drogenhandels. Der Leipziger hat sich vorgenommen, dass alles besser wird, doch schon wenige Tage nach der Haftentlassung rutscht Manuel erneut ab und konsumiert wieder Crystal. Um die Sucht zu finanzieren, wird er sogar wieder kriminell und bricht in Schrebergärten ein. Wird er geschnappt, droht ihm erneut ein langer Gefängnisaufenthalt.

Auf Jagd nach Schmugglern

Über die tschechische Grenze wird die Droge jährlich tonnenweise nach Deutschland geschmuggelt. Johannes Kopp und seine Kollegen vom bayerischen Zoll machen täglich Jagd auf Crystal-Schmuggler. Sie wissen, dass Drogenkuriere immer einfallsreicher werden und die Substanz in Windeln, auf Brötchen oder sogar in Körperöffnungen verstecken. Und doch werden Kopp und seine Kollegen immer wieder fündig.

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