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Heinrich VIII.: Bruch mit Rom

Als König ist Heinrich VIII. vor allem an den Vergnügungen des Hoflebens interessiert. Im Staatsrat sitzen? Nichts für ihn. Seine wichtigsten Minister gewinnen großen Einfluss auf den König.

Videolänge:
44 min
Altersbeschränkung:
FSK 6
Datum:
11.03.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 08.06.2022, in Deutschland

Wie auch sein Vater vor ihm, braucht Heinrich VIII. einen männlichen Erben, um den Bestand des Hauses Tudor zu sichern. Als seine erste Frau, Katharina von Aragon, ihm keinen Thronerben schenkt, kommt Anne Boleyn ins Spiel. Wird der ersehnte Sohn endlich geboren?

Wie der Vater so der Sohn?

Bereits die frühe Herrschaft Heinrichs VIII. lässt den König erkennen, den die Erziehung fern vom Hof zu einem ganz anderen Mann gemacht hat, als sein Vater einer war. Heinrich VII. dachte über jedes Detail der Regierung nach. Sein Sohn ist entschlossen, sich zu amüsieren. Doch als er seine Verantwortung an die Männer um ihn herum delegiert, gibt er ihnen mehr Macht, als ihm bewusst gewesen sein mag.

Seine wichtigsten Minister gewinnen so Einfluss auf die Regierungspolitik, den sie unter seinem Vater nie besessen hätten. Und den sie für ihren eigenen, ganz persönlichen Vorteil nutzen werden – bis Heinrich VIII. sie fallen lässt.

Die Macht der Berater

Es ist Thomas Wolsey, der zum Vermittler zwischen dem König und dem geheimen Rat wird. Er nutzt diese Position, um durch geschicktes Taktieren die Meinung des Königs so weit zu beeinflussen, dass eigentlich er es ist, der die Entscheidungen trifft.

Als Heinrichs erste Frau, Katharina von Aragon, ihm keinen Thronerben schenken kann, kommt deren Hofdame Anne Boleyn ins Spiel. Es sind die Ambitionen der Männer der Familie Boleyn, Anne dem König schmackhaft zu machen. Aber als der Papst die Scheidung von Katharina verweigert, hat Wolsey plötzlich ein Problem.

Er wird es nicht lösen. Erst seinem Assistenten Thomas Cromwell gelingt die Scheidung Heinrichs von Katharina, die zum endgültigen Bruch mit der Römischen Kirche führt. In England wird die Reformation eingeführt. Heinrich kann Anne Boleyn endlich heiraten. Aber auch sie schenkt ihm keinen männlichen Erben. Nur eine Tochter – Elizabeth I.

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