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Mieter unter Druck - Wohnungsnot in Ostdeutschland

Bezahlbarer Wohnraum ist mittlerweile nicht nur in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München Mangelware. Auch im Osten Deutschlands ziehen die Mieten immer mehr an.

Videolänge:
43 min
Datum:
09.11.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 09.11.2023, in Deutschland, Österreich, Schweiz

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Beispiel: die Stadt Leipzig. Gründe dafür sind unter anderem Luxussanierungen bestehender Altbauten und der Neubau hochpreisiger Wohnungen mit modernster Ausstattung. Haushalte mit niedrigem Einkommen können sich die steigenden Mieten kaum mehr leisten.

Menschen ziehen aus den Städten weg, haben aber mittlerweile fast überall große Probleme, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Hinzu kommt, dass Sozialwohnungen wegfallen, weil die Bindungsfrist ausläuft, und zu wenig preisgünstiger Wohnraum neu entsteht.

Kommunen im Kampf gegen Gentrifizierung

Um der sogenannten Gentrifizierung entgegenzuwirken, setzen viele Kommunen zunehmend auf das Mittel der Konzeptvergabe beim Ausweis neuer Baugebiete. Dabei werden städtische Grundstücke nicht mehr zum Höchstgebot, sondern an den Bieter mit dem besten Konzept verkauft, das auch einen hohen Anteil an Sozialwohnungen vorsieht. Ein Beispiel: die Erlenhöfe in Jena.

Mieter:innen wehren sich

Luftaufnahme: Das Haus in der Tuchmacherstraße Potsdam mit Garten.
2017 haben die Mieter der Tuchmacherstraße in Potsdam ihr Haus selbst gekauft und es so dem Markt entzogen
Quelle: ZDF/Julian Wonn

Einige Mieter wehren sich aber auch gegen die Verdrängung aus ihrem Viertel und führen seit Jahren einen Kampf gegen Immobilienfirmen und für den Erhalt ihres Wohnraums. Auch ein Verein aus Freiburg setzt ein Zeichen gegen Gentrifizierung: Das sogenannte Mietshäuser Syndikat hilft bundesweit Hausgemeinschaften beim Kauf ihrer Immobilie, um sie so dem Markt und der Spekulation zu entziehen – zu sozialverträglichen Mieten und ohne aufwendige Sanierung.

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