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Serientäter

Mördern auf der Spur

Ermittler finden die Leichen einer alten Dame und ihres Hausarztes. Beide wurden brutal ermordet, wie auch zwei Mädchen im zweiten Fall, deren Leichen in einem Waldstück gefunden werden.

Videolänge:
28 min
Datum:
30.05.2020
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.08.2023

Staatsanwalt Hendrik Weber und Kriminalhauptkommissar Andre Leißner ermitteln jeweils in Mordfällen mit mehreren Leichen. Eine Herausforderung, denn beide ahnen: Sie haben es mit Serienmördern zu tun, die sie dringend hinter Gitter bringen müssen.

Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen

Halle 2007: Staatsanwalt Hendrik Weber erhält einen Anruf der Schweizer Polizei. Die Kollegen aus Zug haben einen Mann aus Halle in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden der Schweizerin Maria K. zu tun zu haben. Daraufhin beginnt Staatsanwalt Weber zu ermitteln und findet eine Reihe von Delikten, die Gabor S., 37, begangen hat: unter anderem unerlaubter Waffenbesitz, Kinderpornografie, Diebstahl, Fahren ohne Führerschein. Doch von der vermissten Schweizerin keine Spur.

Wenige Wochen später ereignet sich ein brutaler Doppelmord in Mansfeld. Hier findet die Polizei eine Rentnerin und ihren Hausarzt, Dr. G., ermordet im Haus der alten Dame. Hendrik Weber leitet als Staatsanwalt diese Ermittlungen. Bald steht fest: Das Auto des Hausarztes ist verschwunden.

Die Macht von Überwachungsvideos

Weber lässt nach dem Wagen fahnden - und erhält von einer Tankstelle einen Hinweis. Hier hatte ein Mann, der dieses Auto fuhr, Tankbetrug begangen. Weber erkennt auf dem Überwachungsvideo, dass es sich bei dem Fahrer des gestohlenen Wagens um Gabor S. handelt. Anscheinend hat er die alte Dame und den Arzt getötet und das Auto gestohlen. Die Fahndung läuft nun europaweit. Die Kollegen aus der Schweiz melden sich erneut: Sie haben Gabor S. in dem Wagen fotografiert, als er über die Schweizer Grenze fuhr. Sofort wird in der ganzen Schweiz gefahndet, und Gabor S. kann festgenommen werden. Er wird nach Deutschland überstellt. Hier macht man ihm den Prozess wegen Doppelmordes. Im Laufe des Prozesses gesteht Gabor S. die Taten und wird wegen besonderer Schwere der Schuld zu lebenslanger Haft verurteilt.

Zwei Jahre später findet ein Spaziergänger eine skelettierte Leiche in einem Wald bei Mansfeld. Wieder ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Leichenfundort befindet sich in der Nähe des Tatortes, an dem Gabor S. den Doppelmord beging. Die Obduktion ergibt: Es handelt sich um die verschwundene Schweizerin Maria K. Sofort wird Gabor S. in der JVA zum Tod von Maria K. befragt. Nachweislich war er mit ihr befreundet, doch er leugnet, sie ermordet zu haben. Dennoch wird der Fall vor Gericht verhandelt - allerdings erklärt Gabor S. hier, dass es zu einem Streit zwischen ihm und Maria K. gekommen sei. Sie habe ihn angegriffen, und daraufhin habe er sie weggeschubst. Sie sei unglücklich gestürzt und gestorben. Er habe die Leiche dann vergraben. Weil die Beweise nicht reichen, wird er in diesem Fall zu Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Für Staatsanwalt Hendrik Weber gehört Gabor S. zu den gefährlichsten Verbrechern Deutschlands.

Sexueller Missbrauch und Mord

Im November 1991 verschwinden Sarina Schmidt, 15, und ihre Freundin Janine Geldner, 16, aus Berlin auf der Straße von der Autobahnanschlussstelle Staakow in Richtung Rietzneuendorf bei Lübben.

Die beiden wollten zum Vater des einen Mädchens, der in der Nähe eine Gaststätte betrieb. Wochen später werden die Leichen der Mädchen gefunden - eine bei Luckau, die andere in der Nähe von Zossen im Wald. Janine war sexuell missbraucht und anschließend erdrosselt worden. Sarina starb nach einem Stich in den Hals. Weil sie dabei geknebelt war, erstickte sie an ihrem eigenen Blut.

Kriminaltechniker Andre Leißner untersucht die Leichenfundorte, sichert Spuren, geht jedem noch so kleinen Hinweis nach. An einem der Fundorte sichert er ein kleines Gummiteil. Seine Recherchen ergeben: Es ist die Abdeckung eines sogenannten Autoschwellers, eines Karosserieteils. Außerdem kann er einen Fingerabdruck sichern. Einem der Mädchen waren mit doppelseitigem Teppichband die Augen zugeklebt. Auf der Innenseite des Klebebandes befindet sich der Fingerabdruck - doch der ist nicht in der Polizei-Datenbank. Leißner hat deshalb nur einen Hinweis, der ihn weiterbringen kann: das Auto-Gummistück.

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