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Tödliche Habgier

Mördern auf der Spur

Doku | ZDFinfo Doku - Tödliche Habgier

Zwei Fälle beschäftigen im Jahr 2008 die Mord-Ermittler Brümmer und Eisenried: Eine Frau verschwindet spurlos, und zwei Menschen müssen sterben - aus reiner Habgier.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.07.2019, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Die Mord-Ermittler Brümmer und Eisenried werden in ihrem Polizei-Alltag immer wieder mit extremen Fällen konfrontiert. In dieser Folge führen sie uns hinter die Kulissen ihrer Ermittler-Tätigkeiten und geben Einblicke in ihr Gefühlsleben.

Erpressung oder Gattenmord?

Kriminalhauptkommissar René Brümmer ermittelt in Frankfurt (Oder) und Umgebung. Am 7. Dezember 2008 meldete ein besorgter Ehemann seine Frau als vermisst. Die 59-Jährige war gegen 15 Uhr wie immer auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als sie spurlos verschwand. Monika S. war Hartz-IV-Empfängerin und arbeitete auf 1,50-Euro-Basis als Altenpflegerin.

Einige Tage nach ihrem Verschwinden erhält ihr Mann einen Erpresserbrief: Der Unbekannte fordert 40 000 Euro. In dem Brief steht: "Ihrer Frau geht es gut. Wenn Sie sie wiedersehen wollen, halten Sie 40 000 bereit." Aber warum sollte ein beinahe mittelloses Ehepaar erpresst werden? Ist der Ehemann eventuell selbst der Täter?

René Brümmer lässt das Haus des Mannes überwachen, das Telefon ebenfalls. Doch der angebliche Entführer meldet sich nicht mehr. Als die Ermittler schon kaum mehr an eine Aufklärung des Falles glauben, wird in einer Abrisslaube eine Anklage der Staatsanwaltschaft gefunden - der Beschuldigte auf dem Briefkopf: Michel R. Daraufhin wird der Mann vernommen und macht eine unfassbare Aussage.

Blutiger Tatort

2008, ein Jahr zuvor, wird Kriminalhauptkommissar Alfred Eisenried im bayerischen Volkenschwand zu einem bizarren Tatort gerufen. In einem Einfamilienhaus findet er einen blutüberströmten, toten Rollstuhlfahrer, über der Leiche liegt dessen ermordete Ehefrau und nur weniger Meter weiter eine schwer verletze weitere Frau. So etwas hat Eisenried noch nie gesehen - ein Schlachtfeld.

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