Spuren des Krieges

Die Archäologie von Schlachten und Kämpfen

Landung amerikanischer Truppen am Omaha Beach 1944

Dokumentation | ZDFinfo Doku - Spuren des Krieges

Am 18. Juni 1815 geht auf einem Feld in der Nähe von Brüssel die Schlacht von Waterloo zu Ende. Rund 11.000 Tote und 40.000 Verwundete bleiben auf dem Schlachtfeld zurück.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFinfo, 08.06.2016, 18:50 - 19:30
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Frankreich 2014
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 6 Jahren

Die Dokureihe "Spuren des Krieges" nimmt die Nachwirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen auf die Schauplätze und die dort lebenden Personen in den Blick. "Normandie 1944" macht den Anfang. "Waterloo 1815", "Die Westfront 1914 – 1918" sowie "Hiroshima 1945" sind die weiteren Filme dieser französischen Koproduktion, die ZDFinfo zeigt.

Die Landung der Alliierten in der Normandie jährt sich am 6. Juni zum 72. Mal. Die "Spuren des Krieges"-Doku stellt aufgrund neuer archäologischer Entdeckungen einige historische Thesen über das Geschehen rund um den 6. Juni 1944 infrage. Helme, Abzeichen, Kugeln, Waffen oder Konservendosen, die Soldaten und Zivilisten zurückließen und die zuletzt wiedergefunden wurden, sowie Blockhütten und unterirdische Gänge, die lange geheim gehalten wurden, werfen neue Fragen auf. Der Film verbindet persönliche Geschichten mit Experteninterviews und aufwändigem 3D-Reenactment und lässt die Landung in der Normandie sowie den Zweiten Weltkrieg in neuem Licht erscheinen.

Waterloo und die Westfront

Zunächst richtet sich der Fokus in der Dokumentation "Waterloo 1815"auf den 18. Juni 1815, als auf einem Feld bei Waterloo, ein bis dato unbekannter Ort in der Nähe von Brüssel, der Krieg gegen Napoleon zu Ende ging – rund 11 000 Tote und 40 000 Verwundete blieben auf dem Schlachtfeld. Nie zuvor mussten so viele Männer einer Generation in die Kriege eines einzigen Herrschers ziehen. 200 Jahre später schildern in der Dokumentation Archäologen und Historiker, wie die Kriegsgeschichten von damals heute noch die Region prägen.

Noch immer bergen Archäologen auch Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Waffen, aber auch Champagnerflaschen bringen immer wieder neue Details in das Wissen um den Alltag an der Front. Die Dokumentation "Die Westfront 1914 – 1918" ist eine wissenschaftliche Untersuchung mit Laboranalysen, Experteninterviews und 3D-Rekonstruktionen zu unerwarteten Schätzen, die immer noch unter der Erde liegen und ein neues Licht auf den bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte werfen.


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