Vergessen im Westen

Doku | ZDFinfo Doku - Vergessen im Westen

Heute leben nach OECD-Maßstäben über zwölf Millionen Arme in Deutschland. Denken wir an sie, so geht der Blick in den Osten. Doch seit 2005 gilt das nicht mehr.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.08.2018, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Unterdurchschnittliche Löhne, verlassene Städte, nur wenige konzentrierte Industriestandorte. Doch 2006 hat eine unbemerkte Trendwende stattgefunden. In jenem Jahr nahm zum ersten Mal in allen westdeutschen Bundesländern die Armut stärker zu als in den ostdeutschen.

Verfestigte Armut

Seitdem ist dieser Trend unverändert. Der Film berichtet über die tägliche schmerzhafte und verfestigte Armut in drei westdeutschen Kommunen und begleitet drei Vertreter der größten Armutsrisiken durch ihren Alltag - eine Alleinerziehende mit Tochter in Köln-Kalk, eine Familie in Duisburg auf dem schmalen Grat zwischen prekärer Arbeit und Hartz IV und jugendliche Migranten ohne Ausbildung in Bremerhaven-Lehe.

Im Film ist Lehe gleichzeitig Tiefpunkt der Armutsstruktur wie auch der Hoffnungsschimmer: Im "Bürgerverein" arbeitet die neueste Migranten-Generation mit "alteingesessenen" Helfern zusammen. Es ist die wohl einzige Chance, Lehe vor der völligen Verwahrlosung zu retten.

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