Das Jahrhunderthaus

War früher alles besser?

Dokumentation | ZDFzeit - Das Jahrhunderthaus

In der ersten Folge geht es um die Standards beim Wohnen, Essen, Trinken. Wie wurde das Familienleben dadurch geprägt? Welchen Einfluss hatte der technische Fortschritt auf den Alltag?

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.05.2017, 20:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 6 Jahren

Wie führt man heute – vor allem jüngeren Menschen – vor Augen, wie fundamental sich mit den Zeiten auch die Sitten verändern? Wie sehr sich die Vorstellungen von Moral und Werten, aber auch Lebensstandard, Lebenserwartung und Lebensumstände gewandelt haben – und das innerhalb eines einzigen Jahrhunderts? Der Zweiteiler "Das Jahrhunderthaus" mit Michael Kessler lebt von der Gegenüberstellung verschiedener Epochen mit direkten Zeitsprüngen; etwa von den 20er Jahren über die 50er Jahren in die 70er Jahre – mit Ausblicken auf die Gegenwart.

Zentraler Bezugspunkt der Filme ist ein dreistöckiges Haus, das "Jahrhunderthaus". Computergraphisch montiert, sind die Etagen frontal im Querschnitt zu sehen, wie bei einem Puppenhaus. Die drei Stockwerke stehen jeweils für eine Epoche. Dort zieht unsere Musterfamilie ein, die Müllers, mit großer Spielfreude dargestellt von Komiker und Schauspieler Michael Kessler sowie von Ruth Blauert, Benedict Jacob und Lilian Prent. Immer wieder tauchen die Müllers in die Geschichte der historischen Stockwerke ein.
Ergänzt wird das Geschehen im Haus durch dokumentarische Einspielfilme mit historischem Film- und Werbematerial. Prominente und nicht-prominente Zeitzeugen, die allesamt Müller heißen, berichten über ihre Erfahrungen. Dazu ordnen Experten, wie etwa der Historiker Prof. Dr. Andreas Rödder und Kulturantrophologe Prof. Gunther Hirschfelder, die epochalen Veränderungen ein.

Orientierung an Leitfragen

Wie lebten wir damals im Vergleich zu heute? In welcher Zeit lebte es sich besser? Welchen Einfluss hat und hatte der technische Fortschritt auf unseren Alltag? Was waren die Standards beim Wohnen, Essen, Trinken oder im Familienleben? Damit beschäftigt sich der erste Teil.


Im zweiten Teil geht es um die Fragen: Wie liebten wir früher? Was ist anders als heute? Wie sehr haben sich über die Jahrzehnte Partnerschaft, Sex, Ehe, die Rolle der Frau und das Verhältnis von Eltern und Kindern gewandelt?


Die zweiteilige Dokumentation gibt verblüffende Antworten und führt den Zuschauer auf unterhaltsame Weise zurück in die Vergangenheit, die manche noch aus eigener Erinnerung oder aus der Beschreibung ihrer Groß- oder Urgroßeltern kennen. Die Frage, ob früher "alles besser" war oder nur das eine oder andere, kann jeder für sich selbst beantworten.

von Stefan Brauburger, Redaktionsleiter Zeitgeschichte

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