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Ziemlich beste Nachbarn - Wir und die Briten

Mit Michael Kessler - Film von Friedrich Scherer und Oliver Halmburger

Doku | ZDFzeit - Ziemlich beste Nachbarn - Wir und die Briten

Gepflegte Spleens und schwarzer Humor: Michael Kessler macht sich auf in das Land des Fünf-Uhr-Tees und schaut nach, was dran ist an den England-Klischees der Deutschen.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.04.2020, 15:45
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019

Deutschland und Großbritannien, das ist ein historisches Wechselbad der Stimmungen, zwischen Partnerschaft und Rivalität, begleitet von mal mehr, mal weniger leidenschaftlichen Respektsbezeugungen. Warum halten sich gerade hier die Klischees so hartnäckig?

Briten sind aus deutscher Sicht eher höflich und geduldig und haben einen Nationalstolz, der zweifellos aus der Zeit des Britischen Empire herrühren muss. Großbritannien ist die Heimat der Beatles und der Stones, der Queen und von James Bond - das beeindruckt die Deutschen.

Nicht nur beim Fußball oder bei Aufkäufen britischer Marken durch deutsche Konzerne schlägt der britische Boulevard "Teutonen-Alarm". Die Bildsprache erinnert zuweilen an Weltkriegspropaganda. Alles nur Show? Michael Kessler ergründet, wie viel Wahrheit in den gegenseitigen Vorurteilen steckt. Der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU scheint jedenfalls die Prägung durch die Insellage spektakulär zu bestätigen.

Und ist die britische Küche so eintönig wie ihr Ruf? Fernsehkoch Tim Mälzer, der jahrelang in London arbeitete, vermag jedenfalls zu überzeugen, dass Essen in England nicht nur fettig und frittiert ist. Auf Belvoir Castle, dem Schloss des "kleinen Lords", erfährt Kessler, dass es gar nicht die Briten sind, die den meisten Tee trinken, und dass das Klischee der dauerverregneten Insel so auch nicht stimmt.

Im Örtchen Pickering katapultiert ihn eine Zeitreise ins Jahr 1941 mitten in den Krieg gegen Deutschland. Kessler trifft auch den Komiker Christian Schulte-Loh, der das für Deutsche angeblich Unmögliche geschafft hat: Er verdient in England sein Geld mit Humor. Auch Archäologe Jon Hart und Schlafforscher Prof. Russell Foster warten mit Erkenntnissen auf, die so manche der gegenseitigen Zuschreibungen überdenken lassen.

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