Sie sind hier:

Nach der Flut - Wiederaufbau mit Risiko

Film von Carolin Hentschel und Katja Duregger

Mehr als 180 Tote forderte die Flutkatastrophe im Westen. Viele verloren ihre ganze Existenz. Trotzdem werden die meisten Menschen genau da wiederaufbauen, wo die Flut ihnen alles nahm.

Videolänge:
28 min
Datum:
14.10.2021
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.10.2023

Weitere Infos zum Thema:

Ahrtal, ein Jahr nach der Flut

frontal - frontal spezial: Die Flutkatastrophe 

  • Untertitel
  • Deutsche Gebärdensprache

Themen: Digitaler Behördenfunk in der Flut, Kaum Hochwasserschutz im Ahrtal, Eingesackte Kiesgrube Blessem, Politische Aufarbeitung an der Ahr, Sachsen und die Jahrhundertflut

05.07.2022
Videolänge
Die Nacht, als die Flut kam - Protokoll einer Klimakatastrophe

ARTE - Die Nacht, als die Flut kam - Protokoll … 

  • Untertitel

Naturkatastrophen gehören mittlerweile auch im bislang sicher geglaubten Mitteleuropa zur Realität - das hat das Ahr-Hochwasser 2021 erschreckend klargemacht. Ein Jahr darauf rekonstruiert der Film …

28.06.2022
Videolänge
"plan b: Stadt Land - unter? - Konzepte gegen Starkregen": Gudrun Riedel steht auf einem Acker im Flachsland neben dem Regensimulator mit vier verschiedenen Bodenproben.

plan b - Stadt, Land - unter? 

  • Untertitel
  • Deutsche Gebärdensprache

Unwetter und Starkregen führten im Juli 2021 zu verheerenden Überflutungen in Deutschland. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel wird das immer häufiger auftreten.

14.07.2022
Videolänge
ZDF Logo

ZDF.reportage - Leben nach der Flut 

  • Untertitel

Die Schäden der Flutkatastrophe im Juli 2021 waren immens. Noch immer sind Aufräumarbeiten und Wiederaufbau nicht abgeschlossen. Viele Geschädigte warten ungeduldig auf finanzielle Hilfe.

01.05.2022
Videolänge
Zerstörte Autos, Wohnwagen und Schrott stapeln sich an von Flut zerstörter Ahr-Brücke in Altenahr-Kreuzberg

Länderspiegel - Mussten so viele sterben bei der Flut? 

  • Untertitel

184 Menschen starben bei der Flut im Juli 2021. Warum gab es so viele Opfer? In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird jetzt untersucht, welche Fehler es gemacht wurden.

10.02.2022
Videolänge

Dabei sind die Prognosen eindeutig: Extremwetterereignisse werden zukünftig häufiger auftreten. Experten fordern ein Umdenken bei der Bau- und Landschaftsplanung. Denn bisher wurde zu viel in hochwassergefährdeten Gebieten gebaut. Wird sich das jetzt ändern?

Die "ZDFzoom"-Reporterinnen Carolin Hentschel und Katja Duregger gehen der Frage nach, warum Hochwasserrisiken beim Bau oft unterschätzt oder gar in Kauf genommen werden. Das Problem: Viele Kommunen brauchen Fläche zum Bauen, denn der Wohnungsmarkt ist auch außerhalb der Metropolen angespannt. So wird in Bochum um den Bau eines Neubaugebiets gestritten: ausgerechnet auf einer Fläche, die bei der Flut im Sommer meterhoch unter Wasser stand. Dirk Jansen, Geschäftsleiter Naturschutz und Umweltpolitik des BUND NRW, kritisiert eine völlig verfehlte Flächenpolitik: "Hier wird de facto Natur zerstört, hier wird Fläche versiegelt und das in Zeiten des Klimawandels, in Zeiten von Flut- und Hochwasserkatastrophen, wo wir jede Fläche, die unversiegelt ist, brauchen."

Damit sich Hochwasserkatastrophen wie im Sommer nicht wiederholen, müssen mehr Flächen für den Abfluss und den Rückhalt von Wassermassen freigehalten werden. Doch tatsächlich werden jeden Tag 52 Hektar Land, also über 70 Fußballfelder, in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Die noch amtierende Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag ein Flächensparziel verankert: Bis 2030 sollen danach weniger als 30 Hektar Fläche pro Tag verbraucht werden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat im Hochwassergebiet nun zunächst neue Überschwemmungsgebiete festgesetzt, um mehr Fläche für den Rückhalt und den Abfluss von Wasser zu schaffen. Die Landesregierung hat außerdem kürzlich entschieden, dass die meisten Häuser, die von der Flut beschädigt oder zerstört wurden, wiederaufgebaut werden dürfen – selbst wenn sie in einem der Überschwemmungsgebiete liegen. Im stark betroffenen Ahrtal dürfen nur 34 von den Fluten zerstörte Häuser nicht wiederaufgebaut werden.

Stab

  • Kamera - Nikolai Trawinski, Andrea Rumpler
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.