Zwei Auszeichnungen für ZDFzoom

Großer Gewinner beim 9. PSD Journalistenpreis

Die Redaktion ZDFzoom kann sich gleich über zwei Auszeichnungen für Filme der Dokumentations-Sendereihe freuen. Beate Höbermann und Christian Dezer sind heute mit dem 1. Platz des PSD Journalistenpreises in der Kategorie TV/Radio/Online für Ihre Dokumentation „Die Schattenmacht - Das zweifelhafte System der Rating-Agenturen“ ausgezeichnet worden.  Den dritten Platz in der Kategorie TV/Radio/Online erreichte die ZDF-Redakteurin Ute Waffenschmidt mit dem Beitrag „Beraten und verkauft – wie Banken ihre Kunden abschröpfen“.

Die PSD Bankengruppe ist die älteste Direktbankengruppe Deutschlands. Ausgewählt wurden die Dokumentationen von einer namhaften Jury, bestehend aus erfahrenen Journalisten (u.a. netzwerk recherche, Handelsblatt, WAZ und NDR), sowie von Verbraucher- und Branchenexperten.

Der Film "Die Schattenmacht" überzeugte die Jury aufgrund der immensen Recherche und der Vielzahl an erstklassigen Interviews. In der Begründung der Jury hieß es weiter: „Interessenkonflikte durch Eigentümerstrukturen, Konsequenzen für entlassene Mitarbeiter und eine Analyse des Systems runden dieses journalistische Meisterwerk ab. Die Dokumentation zeigt eindringlich, dass auch Jahre nach der Lehman-Krise immer noch die gleichen Mechanismen und daraus resultierende Probleme fortbestehen. Die Erklärungen zu den Fallstricken des Geschäfts sind sehr anschaulich dargelegt, reichhaltig mit umfangreicher Recherche belegt und durch viele erstklassige Interviewpartner abgerundet.“

Die Finanzkrise mitverschuldet

Die ZDFzoom-Autoren konzentrieren sich in der Dokumentation auf die „big three“ der Branche, auf Standard & Poor's, Moody's sowie Fitch Ratings. Der Film zeigt minutiös die Gründe wie diese Unternehmen mit ihren Falschbewertungen maßgeblich die Finanzkrise mit verschuldet haben. Exemplarisch verwoben in die Analyse des Systems sind die Schicksale derer, die sich auf die Benotung der Agenturen verlassen und viel Geld dadurch verloren haben.


Den dritten Platz in der Kategorie TV/Radio/Online erreichte die ZDF-Redakteurin Ute Waffenschmidt mit dem Beitrag „Beraten und verkauft – wie Banken ihre Kunden abschröpfen“. In ihrem Film geht die Autorin der Frage nach wie seriös deutsche Geldinstitute ihre Kunden beraten. Dabei stellte sie fest, dass Banken noch immer provisionsträchtige Produkte verkaufen, selbst wenn sie klar zum Nachteil der Kunden sind. In dem Urteil der Jury heißt es: „Der Redakteurin ist es gelungen, zum einen verschiedene Einzelgeschichten sehr schicksalsnah in Szene zu setzen, zum anderen formen sich die losen Enden der Einzelgeschichten zu einer Gesamtstory“.
Der PSD Journalistenpreis wurde zum neunten Mal vom Verband der PSD Banken e.V. verliehen. Das diesjährige Motto lautete „Banking 2.0: Chancen und Herausforderungen der Finanzbranche“.

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