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Arlington Road

Michael Faraday (Jeff Bridges) schaut durch ein Fenster mit Jalousien.

Filme - Arlington Road

Der Geschichtsprofessor Faraday, dessen Frau als FBI-Agentin bei einem Einsatz ums Leben kam, vermutet in der Bilderbuchfamilie seines Nachbarn Oliver Lang politische Extremisten.

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Während ihm niemand Glauben schenkt und sein Sohn sich immer mehr den Langs zuwendet, sucht Faraday besessen nach Beweisen. Schließlich stellt er fest, dass Lang ein Attentat vorbereitet und er selbst eine entscheidende Rolle in dessen Plan spielt.

Biedermann oder Brandstifter? Das fragt sich Michael Faraday (Jeff Bridges) schon bald, nachdem er seinen Nachbarn Oliver Lang (Tim Robbins) kennengelernt hat. Denn obwohl Oliver, seine Frau Cheryl (Joan Cusack) und deren drei Kinder genau dem Bild der typischen amerikanischen Durchschnittsfamilie entsprechen, erregen sie das Misstrauen des alleinerziehenden Vaters und Geschichtsprofessors.

Und als er auch noch herausfindet, dass Oliver unter falschem Namen lebt und bereits einmal im Zusammenhang mit einem Bombenanschlag verurteilt wurde, scheint sich Michaels Verdacht zu bestätigen: Alles deutet darauf hin, dass sich hinter der Fassade des unbescholtenen Bürgers von nebenan ein gefährlicher Terrorist verbirgt - ein rechtsextremistischer "Schläfer", der gemeinsam mit seinen Neonazi-Komplizen ein Attentat auf die FBI-Zentrale in Washington plant.

Doch niemand will Michael glauben. Die ehemaligen Kollegen seiner verstorbenen Frau, einer FBI-Beamtin, halten Michael für einen Querulanten und Paranoiker. Handelt es sich nur um die Hirngespinste eines verbitterten Mannes, der den Verlust seiner Frau nicht überwinden kann? Oder ist Michael tatsächlich einer unglaublichen Verschwörung auf der Spur, einem terroristischen Netzwerk, das seine Fühler längst auch nach ihm ausgestreckt hat?

Kann der Staat seine Bürger vor den modernen Formen des Terrors schützen? Oder sind wir den Attentätern und Bombenlegern hilflos ausgeliefert, die sich das Töten tausender unschuldiger Menschen zum Ziel gesetzt haben? Sind unsere Behörden und Institutionen auf das Schlimmste, das Unglaubliche vorbereitet? Oder ist eine kleine, aber gut organisierte Gruppe von Fanatikern in der Lage, eine ganze Gesellschaft ins Chaos zu stürzen? Und können wir unseren Mitbürgern noch trauen - oder müssen wir nicht vielmehr damit rechnen, dass sich hinter der Maske des unauffälligen Nachbarn ein extremistischer "Schläfer" verbirgt, eine lebende Zeitbombe, die jederzeit explodieren kann?

Durch die Terror-Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington haben diese Fragen eine neue, beklemmende Aktualität erhalten. Dieselben Fragen und die quälende Verunsicherung in ihrem Gefolge stehen im Mittelpunkt des amerikanischen Spielfilms "Arlington Road", der zwei Jahre vor den Anschlägen, 1999, in nahezu prophetischer Weise das Thema auf die Leinwand gebracht hat. Mit den Hollywood-Stars Jeff Bridges ("Spurlos") und Tim Robbins ("The Player", "Mission to Mars") in den Hauptrollen, entstand ein ebenso packender wie beunruhigender Psycho-Thriller vor brisantem politischen Background - ein Film über die Allgegenwart der Bedrohung, über die Banalität des Bösen und über unsere Hilflosigkeit im Umgang mit dem Schrecken.

Darsteller

  • Michael Faraday - Jeff Bridges
  • Oliver Lang - Tim Robbins
  • Cheryl Lang - Joan Cusack
  • Brooke Wolfe - Hope Davis

Stab

  • Regie - Mark Pellington

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