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Der Krieg in mir

Dokumentarfilm

"Der Krieg in mir": Sebastian Heinzel sitzt in Wehrmachtsuniform auf einem Einzelbett im Halbdunkel und schaut nachdenklich. Im Hintergrund sieht man Bäume durch das geöffnete Fenster.

"Wie viel Soldat steckt noch in mir?", fragt sich Sebastian Heinzel, als er erfährt, dass sein Großvater im Zweiten Weltkrieg in Russland gekämpft hat.

Datum:
04.05.2021
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar

Mehr Dokumentarfilme des Kleinen Fernsehspiels

"Mein Opa, Karin und ich": Auf einer Schwarz-Weiß-Aufnahme sind Teilnehmer, teilweise auf einer Mauer stehend, während einer Demonstration zu sehen. Im Vordergrund hält Karin Springer ihren Sohn Moritz im Arm und lächelt in die Kamera. Ihr Mann Bernhard Springer steht neben ihr.

Das kleine Fernsehspiel - Mein Opa, Karin und ich 

  • Untertitel

"Mein Opa, Karin und ich" ist ein persönliches Dokumentarfilmprojekt von Moritz Springer, das einen intimen Einblick in die Lebenswelt einer deutschen Familie in drei Generationen gewährt.

2021
Videolänge
90 min Filme
"80.000 Schnitzel": Eine ältere Dame mit grauen Haaren und einer Hornbrille, Berta Zenefels, sitzt in einer abgedunkelten Gastwirtschaft vor einer beleuchteten Musikbox aus den 50er Jahren. Sie hört der Musik zu, die in der Musikbox von einer Schallplatte abgespielt wird.

Das kleine Fernsehspiel - 80.000 Schnitzel 

  • Untertitel

Berta Zenefels (84) hat ihren Gast- und Bauernhof in der Oberpfalz nie verlassen. Ohne Nachfolge droht dem verschuldeten Hof das Aus. Da steht plötzlich ihre Enkelin Monika (34) vor der Tür.

2021
Videolänge
103 min Filme

Opa Hans erwähnte diesen Einsatz bis zu seinem Tod mit keinem Wort. Filmemacher Sebastian reist an jene Orte, wo sein Großvater stationiert war. Dabei stößt er auf ungeahnte Verbindungen zu seinem Leben und seinen Kriegsträumen, die ihn seit Jahrzehnten verfolgen.

Sebastian bezieht seinen Vater in seine Auseinandersetzung ein, die beide einander näherbringt und das Schweigen bricht, das auch seinen Vater prägte. Sein Film zeigt, wie sich Knoten in der eigenen Familiengeschichte lösen lassen und Raum für Veränderungen geben können.

Mithilfe von Wissenschaftler*innen, Therapeut*innen und Autor*innen erforscht der Regisseur, auf welche Weise einschneidende kollektive Ereignisse wie Krieg, Flucht, Vertreibung und Völkermord bis in die zweite und dritte Generation hineinreichen. Neue Forschungen aus der Epigenetik geben Hinweise darauf, dass enorme Stresserfahrungen das Erbgut verändern. Es sind bahnbrechende Erkenntnisse, die deutlich machen, welches Erbe die Nachfahr*innen auf ihren Schultern tragen – oftmals ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Film erzählt von den langfristigen Folgen des Krieges und der Bedeutung, sich mit ihnen zu beschäftigen, damit die Weitergabe durchbrochen und Heilung und Versöhnung möglich werden können.

Viele Menschen aus den Generationen der Kriegsenkel*innen und der Kriegskinder gehen in den letzten Jahren intensiv diesen Fragen nach, bilden Netzwerke und haben Bestseller auf dem Buchmarkt hervorgebracht. Sie belegen das große öffentliche Interesse an diesem Thema.

Protagonist*innen:
Klaus Heinzel
Prof. Dr. Isabelle Mansuy
Dr. Peter A. Levine
Anngwyn St. Just
Ilya Kuzniatsou
Valentina Dimitreyewna
Diana Darazhok
Alexander Metla Jr.
Alexander Metla Sr.
Lola und Theo Heinzel

Stab

  • Regie - Sebastian Heinzel
  • Autor - Sebastian Heinzel
  • Kamera - Adrian Stähli
  • Schnitt - Sascha Seidel
  • Musik - Cassis Birgit Staudt
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