Sie sind hier:

Die große Reise – Seyran Ateş und der Weg zu einem reformierten Islam

Dokumentarfilm

2017 gründet die Anwältin Seyran Ateş in Berlin eine liberale Moschee. Hier beten Männer und Frauen gemeinsam, sind Imaminnen und Homosexuelle willkommen. Sofort wird Ateş mit dem Tode bedroht.

something
88 min
something
01.10.2019
something
UT
Video verfügbar bis 28.09.2020

Das könnte Sie auch interessieren

"LenaLove": Lena (Emilia Schüle) macht ein Selfie vor einem Spiegel, in dem man sie drei Mal sieht.

Filme | Das kleine Fernsehspiel -
LenaLove
 

Lena ist 16, klug und hübsch. In der Vorortsiedlung, in der sie mit ihrer Mutter lebt, fühlt sie sich …

Videolänge:
84 min
"Die Tochter":  Luca (Helena Zengel) in einem ärmellosen T-Shirt steht am Strand und schaut mit ernstem Blick nach oben.

Filme | Das kleine Fernsehspiel -
Die Tochter
 

Eifersüchtig kämpft die siebenjährige Luca vor der Kulisse einer griechischen Ferieninsel gegen die wieder …

Videolänge:
99 min
"Das kleine Fernsehspiel - WACH": Nike (Alli Neumann) steht mit verschränkten Armen und mit dem Rücken gewandt vor C. (Jana McKinnon).

Filme | Das kleine Fernsehspiel -
WACH
 

Zwei Freundinnen wollen wach bleiben, so lang es geht – ohne Drogen. C. und Nike sind 17, aber geben sich für …

Videolänge:
71 min

Inhalt

Der Film begleitet die Deutsche mit türkisch-kurdischer Abstammung beim Aufbau der Moschee und ihrem Kampf um Reformen im Islam. Er blickt auf Seyran Ateş' Kindheit und Jugend und zeigt, wie die Gleichstellung von muslimischen Frauen zu ihrem Lebensthema wurde.

Am 16. Juni 2017 eröffnet Seyran Ates mit zahlreichen Mitstreitern die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Das Besondere: Männer und Frauen beten hier Seite an Seite, weibliche Vorbeterinnen sind genauso willkommen wie homosexuelle Imame. Für weite Teile der muslimischen Welt stellt dies eine Provokation dar. Die ägyptische Fatwa-Behörde erklärt die Gebete in der Moschee für "nicht gültig". Türkische Medien heizen die Stimmung gegen die Moschee in den sozialen Medien weiter an, und Seyran Ates, als Kopf der Moschee, erhält Hunderte Morddrohungen. Schon kurz nach der Eröffnung muss sie rund um die Uhr vom LKA bewacht werden. Doch Ates gibt nicht auf.

Die Filmemacherin Güner Balci begleitet Seyran Ates eineinhalb Jahre mit der Kamera beim Aufbau der Moschee, bei ihrem Kampf um Reformen im Islam. Sie schaut zurück in die Kindheit und Jugend der Aktivistin und zeigt auf, wie ihre Lebensthemen "Gleichstellung von muslimischen Frauen" und "Sexualität im Islam" durch ihren Widerstand gegen ihr konservatives Elternhaus geprägt wurden.

Stab

  • Regie - Güner Yasemin Balci
  • Autor - Güner Yasemin Balci
  • Kamera - Susanna Salonen, Line Kühl, Jesco Denzel
  • Schnitt - Marc Bruckwilder
  • Musik - Peer Kleinschmidt
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.