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Meine glückliche Familie

In der Reihe "Drei Spielfilme aus Osteuropa"

"Meine glückliche Familie": Um den Tisch in ihrer Wohnung versammelt (v.l.n.r.) Manana's Ehemann Soho,  Mutter Lamara, Sohn Lasha, Tochter Nino mit ihrem Mann Vakho, Vater Otar und Manana.

Am Abend ihres 52. Geburtstags verkündet die Lehrerin Manana ihrer völlig überraschten Großfamilie, dass sie ausziehen wird, nachdem sie 25 Jahre lang mit ihrem Mann verheiratet war.

Altersbeschränkung:
FSK 6
Datum:
22.03.2022
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar

Drei Spielfilme aus Osteuropa

"Nationalstraße": Vandam (Hynek Čermák) steht in der Prager Stadtmitte mitten auf der Nationalstraße und sieht in Richtung Kamera.

Das kleine Fernsehspiel - Nationalstraße 

  • Untertitel
  • Audiodeskription
  • FSK 16

Vandam lebt in einer Plattenbausiedlung am Rand von Prag. Hier hat er schon seine Kindheit verbracht, hier ist er zu Hause. Vor allem in der Kneipe "Severka".

2020
Videolänge
"POKA heißt Tschüss auf Russisch": Lena (Natalia Belitski) lehnt sich in vollem Brautschmuck und glücklich lächelnd an ihren Bräutigam Georg (Pasha Antonov).

Das kleine Fernsehspiel - POKA heißt Tschüss auf Russisch 

  • Untertitel

Kasachstan 1990 – die Familie des Russlanddeutschen Alexander erhält den deutschen Aufnahmebescheid. Die Erwartungen an das neue Leben in der Heimat der Vorfahren sind riesig.

2014
Videolänge
"Meine glückliche Familie": Um den Tisch in ihrer Wohnung versammelt (v.l.n.r.) Manana's Ehemann Soho,  Mutter Lamara, Sohn Lasha, Tochter Nino mit ihrem Mann Vakho, Vater Otar und Manana.

Das kleine Fernsehspiel - Meine glückliche Familie 

Am Abend ihres 52. Geburtstags verkündet die Lehrerin Manana ihrer überraschten Großfamilie, dass sie ausziehen wird, nachdem sie 25 Jahre lang mit ihrem Mann verheiratet war.

2017

Inhalt

Seit Jahren zu siebt in einer Dreizimmerwohnung: Manana lebt zusammen mit Ehemann, Eltern, erwachsenen Kindern und Schwiegersohn in Georgiens Hauptstadt Tiflis. Doch als Manana tatsächlich ihre Koffer packt, sind alle fassungslos.

"Wohin will sie denn gehen?", "Was oder wer ist der Grund dafür?" Manana sei längst aus dem "Scheidungsalter" heraus und habe einen einwandfreien Ehemann, der weder trinke noch Drogen nähme noch sie schlage. Doch Manana bleibt konsequent und tut etwas, was im patriarchalen Georgien undenkbar ist: Sie zieht in eine kleine Wohnung, um allein, frei und selbstbestimmt zu leben.

Die Geschichte einer Frau Anfang 50, die im Konflikt zwischen ihrer Familie und ihrer persönlichen Freiheit steht, entspricht dem Leben einer ganzen Generation von Frauen in Georgien, die nie die Möglichkeit hatten, wirklich eigene Entscheidungen zu treffen. Sie sind eng in ein Regelwerk eingebunden, das den Ansprüchen der Männer und der Familie den Vortritt lässt.

Der Film erzählt nah an seinen Figuren zwischen Drama und Tragikomik. Am Beispiel von Mananas sanfter Emanzipation entwickelt sich die Beschreibung einer Gesellschaft im Übergang zwischen alten Rollenbildern und neuen Lebensentwürfen. Der archetypische Konflikt ist übertragbar auf viele andere Nationalitäten und Kulturen, auch vieler Menschen, die nach Europa fliehen.

Simon Groß und Nana Ekvtimishvili haben an deutschen Filmhochschulen studiert und brachten es mit ihrem gemeinsamen Debütfilm "Die langen hellen Tage"/"In Bloom" zu über 100 weltweiten Festivaleinsätzen, 30 internationalen Preisen und der Oscar-Einreichung durch Georgien. Ihr zweiter gemeinsamer Langfilm, "Meine glückliche Familie", startete in Deutschland, Frankreich und Georgien im Kino und wurde preisgekrönt - unter anderem bei den Festivals in Jerusalem, Lecce, Hongkong, Sofia, Odessa, Seattle und Wiesbaden.

Darsteller

  • Manana - Ia Shugliashvili
  • Soso - Merab Ninidze
  • Lamara - Berta Khapava
  • Nino - Tsisia Qumsashvili
  • Vakho - Giorgi Khurtsilava
  • Lasha - Giorgi Tabidze
  • Otar - Goven Cheishvili
  • Rezo - Dimitri Oragvelidze
  • und andere -

Stab

  • Regie - Nana & Simon
  • Autor - Nana Ekvtimishvili
  • Kamera - Tudor Vladimir Panduru
  • Schnitt - Stefan Stabenow

Mehr junges Kino

"Die Bettwurst": Spielszene

Das kleine Fernsehspiel - Die Bettwurst 

  • Untertitel

An der Kieler Förde lernt die ältere Sekretärin Luzi Dietmar, den jungen Berliner Hilfsarbeiter mit krimineller Vergangenheit, kennen. Die beiden werden ein Paar.

1971
Videolänge
"Von wegen Schicksal": Schwarz-Weiß-Bild: Nahaufnahme von Irene Rakowitz, die direkt in die Kamera blickt. Ihr Gesichtsausdruck ist neutral. Irene Rakowitze hat kurze, gelockte Haare und trägt eine große, runde Brille. Sie steht vor einem Fenster mit gemusterten Vorhängen.

Das kleine Fernsehspiel - Von wegen 'Schicksal' 

  • Untertitel

Irene lässt sich nach 20 Ehejahren scheiden. Sie wohnt mit ihren Kindern in einem der Hochhäuser im Märkischen Viertel in Berlin. Ihr Mann lebt seit der Scheidung im selben Haus.

1979
Videolänge
"Ein ganz und gar verwahrlostes Mädchen": Schwarz-Weiß-Aufnahme: Rita (Rita Rischak) sitzt auf einem Stuhl und hebt den rechten Arm nach oben. Der linke liegt auf ihrem Bein. Sie hat den Kopf zur Seite geneigt und sieht in die Kamera.

Das kleine Fernsehspiel - Ein ganz und gar verwahrlostes Mädchen 

  • Untertitel

Es ist ein gewöhnlicher Tag in Ritas Leben: Früh morgens eilt der Liebhaber der vergangenen Nacht aus der Wohnung, während sich Rita wegen eines Diebstahls nicht ins Büro traut.

1977
Videolänge
"Sterne über uns": Auf einem Waldweg zieht Melli (Franziska Hartmann) in einer Flugbegleiter Uniform einen großen orangefarbenen Trolley hinter sich her. Neben ihr läuft ihr neunjähriger Sohn Ben (Claudio Magno) und schaut staunend nach oben zu den Baumkronen.

Das kleine Fernsehspiel - Sterne über uns 

  • Untertitel

Die alleinerziehende Melli und ihr neunjähriger Sohn Ben verlieren ihre Wohnung und finden keine neue. Dabei hat Melli gerade ihren Job als Flugbegleiterin angetreten.

2020
Videolänge
"POKA heißt Tschüss auf Russisch": Lena (Natalia Belitski) lehnt sich in vollem Brautschmuck und glücklich lächelnd an ihren Bräutigam Georg (Pasha Antonov).

Das kleine Fernsehspiel - POKA heißt Tschüss auf Russisch 

  • Untertitel

Kasachstan 1990 – die Familie des Russlanddeutschen Alexander erhält den deutschen Aufnahmebescheid. Die Erwartungen an das neue Leben in der Heimat der Vorfahren sind riesig.

2014
Videolänge
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