Alexander Beyer

Sprössling einer Geigenbauerfamilie

Mit Leander Haußmanns "Sonnenallee" wurde Alexander Beyer einem breiteren Kinopublikum bekannt. Seither zeigt der in Zürich und Berlin lebende Schauspieler sein Talent in vielen erfolgreichen Fernseh- und Kinofilmen.

Alexander Beyer wurde 1973 als Sprössling einer Geigenbauerfamilie in Erfurt geboren. Schon früh begann er seine Theaterlaufbahn am Kinder- und Jugendtheater in Erfurt. 1992 wurde er an die Städtischen Bühnen Erfurt engagiert, anschließend ans Theaterhaus in Jena. Nach dem Abitur besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin.

Nominierung und Titelrolle

In der Serie "Wilde Zeiten" spielte Alexander Beyer seine erste TV-Hauptrolle. Seit seinem Erfolg mit "Sonnenallee" 1999 zeigt der in Zürich und Berlin lebende Schauspieler sein Talent in vielen erfolgreichen Fernseh- und Kinofilmen, darunter "Schimanski muss leiden" (2000), "Eierdiebe" (2003) und die ZDF-Neuverfilmung "Krieg und Frieden" (2008).

Für die Darstellung des Grafen Pierre Kirilovich Bezukhov wurde Beyer 2008 für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert. Er spielte auch die Titelrolle in dem oscarnominierten Kurzfilm "Gregor's Greatest Invention" ("Gregors größte Erfindung", 2002) sowie in Volker Schlöndorffs Terroristen-Drama "Die Stille nach dem Schuss" (2000). Auch durch "Good Bye, Lenin!" (2003) und der Familientragödie "Hierankl" (2003) ist er einem großen Publikum bekannt.

Schlüsselrolle neben Armin Mueller-Stahl

In Florian Hoffmeisters Regiedebüt "Drei Grad Kälter" war Alexander Beyer neben Meret Becker und Bibiana Beglau im Kino zu sehen. Das Team wurde 2005 zum Internationalen Filmfestival von Locarno eingeladen und gewann einen Silbernen Leoparden. In Aleksandr Buravskys Weltkriegsepos "Leningrad" spielte Alexander Beyer in einer Schlüsselrolle an der Seite von Armin Mueller-Stahl.

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