Christiane Paul

Hochtalentiert und vielseitig engagiert

Christiane Paul hatte nach verschiedenen Arbeiten als Fotomodell 1991 ihren ersten Auftritt in Niklaus Schillings Wiedervereinigungs-Farce "Deutschfieber". Seitdem ist sie regelmäßig auf Bildschirm und Kinoleinwand zu sehen. Neben ihrer Film- und Fernseharbeit gibt die Tochter einer Arztfamilie mit abgeschlossenem Medizinstudium auch häufig Lesungen.

Christiane Paul wurde 1974 in Berlin geboren. Vor ihrer Laufbahn als versierte Charakterdarstellerin in viel beachteten Filmen arbeitete sie zunächst als Model und war Sprecherin bei BAFF, dem Jugendmagazin Elf 99 des MDR. Parallel zu ihrem Schauspielberuf studierte Christiane Paul Medizin und bestand ihr Examen mit Bravour.

Engagement und Selbstdisziplin

Trotz der Doppelbelastung durch Studium und Dreharbeiten war sie von 1991 bis 2004 in 26 TV- und Kinofilmen zu sehen. Bekannt wurde Christiane Paul mit den Filmen "Das Leben ist eine Baustelle" und "Workaholic", ebenso wie mit "Im Juli" und "Marlene". Von Kritikern wurde sie für ihr leidenschaftliches Engagement und die Selbstdisziplin bejubelt, mit der sie Medizinstudium und Filmkarriere verfolgte.

Gesamte Palette filmischer Genres

Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet: So erhielt sie den Max-Ophüls-Preis als Beste Nachwuchsschauspielerin in "Ex" (als Sarah), den Bayerischen Filmpreis für die Rolle der vielbeschäftigten Rhoda im Kinofilm "Workaholic" und 1998 die Goldene Kamera ebenfalls als Beste Nachwuchsdarstellerin.
2004 schnupperte Christiane Paul erstmals Theaterluft. Sie spielte in "Der Auftrag" im Haus der Berliner Festspiele die Rolle des Engels der Verzweiflung. Daneben wurde ihre Schauspielkarriere durch weitere wichtige Filme vorangetrieben. Dazu zählen zum Beispiel 2005 das TV-Dokudrama "Die Nacht der großen Flut" (ARD), 2006 die Kinofilme "Reine Formsache" und "Im Schwitzkasten". 2007 sah man sie unter anderem in der Fortsetzung des Kinohits "Neues vom Wixxer" und "Vorne ist verdammt weit weg". Mit Rollen wie in dem TV-Krimi "Die Tote vom Deich" (ZDF) und der Beziehungskomödie "Ein verlockendes Angebot" zeigte Christiane Paul, dass sie die gesamte Palette der filmischen Genres überzeugend bedienen kann.

Neben der internationalen Kinoproduktion "Dust of Time" hat sie 2008 in vier weiteren Kinoproduktionen mitgewirkt. Im selben Jahr stand sie auch regelmäßig in der Inszenierung von Anton Tschechows Stück "Iwanow" auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses. 2010 stand sie mit Bruno Ganz in "Der Grosse Kater" wieder vor der Kamera. Es folgten Hauptrollen in den TV-Produktionen "Der Doc und die Hexe" (2010) und "Der Verdacht" (2011). Eine weitere wichtige Rolle erhielt sie in dem TV-Drama "Hindenburg" (2011).

Soziales Engagement

Christiane Paul ist mit einem Chirurgen verheiratet und hat zwei Kinder. Neben der Schauspielerei engagiert sie sich als Botschafterin der Welt-AIDS-Tags-Kampagne (2005 und 2007) in Deutschland, unterstützt die Aktion "Deine Stimme gegen Armut" und ist Mitglied der von Bundesminister Sigmar Gabriel anlässlich der CBD-COP9 (Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt) ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt.


Auszeichnungen - eine Auswahl:



- 1994 Max Ophüls-Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin
- 1995 Bayerischer Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin
- 1998: Goldene Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin
- 1999: B.Z.-Kulturpreis Berliner Bär



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