Christoph Waltz

Brillant in zwielichtigen Rollen

Das österreichische Multitalent ist deutschen Fernsehzuschauern meist als Bösewicht bekannt. Christoph Waltz schlüpft überaus glaubwürdig in die düstere Rolle von zwielichtigen Verbrechern und melancholischen Psychopathen. Trotzdem will er sich nicht auf ein Genre festnageln lassen und sieht sogar in komödiantischen Rollen die größere Herausforderung.

Christoph Waltz Quelle: ZDF

Christoph Waltz wurde 1956 in Wien geboren. Er absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute, New York. Außerdem studierte er Gesang an der Akademie für Musik und Darstellende Künste in Wien.

Auch Co-Autor und Regisseur

Von 1976 bis 1992 spielte er an verschiedenen Theatern in Frankfurt am Main ("King Lear"), Salzburg ("Der einsame Weg"), Hamburg ("Penthesilea"), Köln ("Das alte Land"), Zürich ("Hamlet", "Mercedes", "Amadeus") und am Burgtheater Wien (unte anderem "Die Gespenstersonate"). Seit den Achtzigern kennt man ihn vor allem auch durch seine Rollen in Kino- und Fernsehfilmen. Im ZDF sah man ihn in höchst unterschiedlichen Rollen, wie in "Die Patriarchin" und den Fernsehfilmen der Woche "Franziskas Gespür für Männer" (2006), "Das Geheimnis im Wald" und "Todsünde" (beide 2008). Der österreichische Schauspieler war außerdem Co-Autor und Regisseur des ZDF-Fernsehfilms "Wenn man sich traut" (2000).

Für seine brillante Interpretation des SS-Offiziers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" erhielt er 2009 den Preis als "bester Hauptdarsteller" in Cannes.

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