Das verlorene Glück

Statement von Iris Berben

Der Film besticht durch eine intensive, dichte Atmosphäre, in der sich Gefühle in einer Vehemenz Bahn brechen, die das Leben aller Beteiligten für immer verändert. Ohne es zugeben zu wollen, trauern Vera und Uli noch immer ihrem verlorenen Glück nach - wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise.

Vera (Iris Berben, l.) und Darius (Axel Milberg, r.).
Darius (Axel Milberg) und Vera (Iris Berben) Quelle: ZDF und Rainer Bajo

Während sich Vera nach der Trennung hinter einer Mauer aus Kühle und Kontrolliertheit zurückgezogen hat und ihre Beziehung zu Darius emotional sehr distanziert lebt, sucht Uli in der Ehe mit Johanna die Chance auf einen Neuanfang, ohne jedoch Rücksicht auf deren Bedürfnisse und Wünsche zu nehmen. Tatsächlich aber haben beide das Scheitern ihrer Beziehung und den Verlust ihrer Liebe nie ganz verwunden und tragen die Sehnsucht nach dem Glück, das sie einst hatten, noch in sich.

Neuer Blick

Ihre Unfähigkeit, sich selbst und ihren neuen Lebenspartnern dies einzugestehen, äußert sich in gegenseitigen Vorwürfen und Anfeindungen. Letztendlich aber hat die Begegnung der vier Protagonisten kathartische Wirkung und eröffnet allen einen neuen Blick auf ihre Vergangenheit und ihre Zukunft.

Vera (Iris Berben, l.) und Darius (Axel Milberg, r.).
Liebesjahre_Iris Berben_int. Quelle: ZDF und Rainer Bajo


"Liebesjahre" ist bereits mein fünfter Film mit Matti Geschonneck. Die Zusammenarbeit mit ihm erlebe ich jedes Mal als sehr konstruktiv und inspirierend und von großer Offenheit und Wertschätzung geprägt. Wie schon bei "Silberhochzeit" hat Matti Geschonneck auch mit "Liebesjahre" eine hochspannende, emotionale Ausnahmesituation inszeniert. Es gibt nur wenige Regisseure in Deutschland, denen es gelingt, ein derart genaues Porträt von Menschen in der Mitte ihres Lebens zu zeichnen. Die Dreharbeiten mit ihm sind immer etwas Besonderes - aufregend, anregend, intensiv und bereichernd.

Ein großes Geschenk

Die Gelegenheit, mit so großartigen Kollegen wie Peter Simonischek, Nina Kunzendorf und Axel Milberg zu spielen, empfinde ich als großes Geschenk. Mit diesem wunderbaren Ensemble konzentriert und fokussiert auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, verlangt großes Vertrauen und Matti Geschonneck hat uns den notwendigen geschützten Raum geboten, um unsere Charaktere präzise und in all ihren Facetten zu entwickeln.

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