Neu mit ZDF-Login:

Ab jetzt können Sie mit Ihrem ZDF-Login alle Videos der Mediathek beginnen und später geräteübergreifend fortsetzen.

Sie sind hier:

Erinnerungen an die eigene Vergangenheit

"Allein gegen die Angst": Anja Kling in der Rolle der Marlene

Jochen (Harald Schrott) und Marlene (Anja Kling)
Jochen (Harald Schrott) und Marlene (Anja Kling) Quelle: ZDF und Thekla Ehling

ZDF: Frau Kling, Sie waren in den vergangenen Jahren in sehr unterschiedlichen Rollen zu sehen, beispielsweise in den Kinofilmen "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" und "Es ist ein Elch entsprungen". Was sprach nun für den Psychothriller "Allein gegen die Angst"?

Anja Kling: Zum einen das Kammerspielartige, das fand ich spannend und sehr reizvoll. In "Allein gegen die Angst" muss man sich nicht hinter der Ausstattung verstecken, wie es doch mitunter in manchen Filmen der Fall ist, sondern ist ganz auf sich und einige wenige Figuren konzentriert. Zum anderen hat mich die Rolle der Marlene fasziniert. Sie ist eine Frau, die bislang in einer Traumwelt lebte und nun feststellen muss, dass diese Idylle trog. Sie wurde von ihrem Mann betrogen und muss nun mit dieser tiefen Enttäuschung fertig werden. Wegen Jochen muss sie alles, was ihr lieb ist, zurücklassen. Sie lebt in ständiger Todesangst vor irgendwelchen Mächten, die sie nicht einschätzen kann. Marlenes Stimmungen haben mich ganz persönlich auch an früher erinnert.


ZDF: An die Zeit, nachdem Sie mit Ihrer Familie aus der ehemaligen DDR geflohen waren?

Kling: Ja, genau dieses Gefühl. Wir hatten damals auch alles zurückgelassen, alles aufgegeben - unsere Freunde, unsere Familie, unsere Wohnung. Diese Trauer, vermischt mit der Ungewissheit und den Ängsten, was uns im Westen erwartet, ähnelt dem, was Marlene mit ihrer Familie durchmacht. Ganz deutlich fühlte ich mich an meine Vergangenheit erinnert, als Marlene in der Abgeschiedenheit am Meer Sehnsucht nach ihrem Vater hat. In den Szenen kam so manches in mir hoch.


ZDF: Hatten Sie sich im Vorfeld der Dreharbeiten mit dem Thema Zeugenschutz beschäftigt?

Kling: Gar nicht. Ich hatte keine Ahnung von diesem Thema und war beim Lesen des Drehbuchs ziemlich erschüttert. Diese Geschichte, die, wie mir Regisseur Martin Eigler bestätigte, authentisch ist, hat mich sehr berührt. Ich hätte nicht gedacht, dass der Arm des "Organisierten Verbrechens" so weit reicht.

Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Ansicht aller Plattformen mit den dazugehörigen Geräten

Mit Ihrem ZDF-Login können Sie alle Videos der Mediathek beginnen und später nahtlos fortsetzen.

Screenshot von Mein ZDF

Eingeloggt, finden Sie Ihre Videos zum Weiterschauen auf der Startseite und in Ihrem "Mein ZDF"-Bereich.

Screenshot vom neuen Player Interface mit dem Weiterschauen-Button

Starten Sie die Videos ganz einfach an der Stelle, an der Sie zuletzt aufgehört haben zu schauen oder starten Sie mit einem Klick noch einmal von vorne.

Screenshot von der Startseite zdf.de

Haben Sie bereits einen "Mein ZDF"-Login, dann können Sie die Funktion direkt nutzen. Wenn nicht, freuen wir uns, wenn Sie sich anmelden!

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.