Familie Windscheidt - Der ganz normale Wahnsinn

Autor Martin Rauhaus ("München 72") erzählt von einer Familie von nebenan, die in der globalisierten Welt eine Zeit großer Verunsicherung erlebt. Die Windscheidts erleben Berührendes, sehr Unangenehmes - aber auch Heiteres.

Jochen Windscheidt kehrt nach einem Burnout-Syndrom und anschließender Behandlung in einer Klinik zurück in den Alltag. Ehefrau Susanne hat die beiden Kinder Marie, 16, und Florian, 17, aus jeweils erster Ehe auf seine Heimkehr vorbereitet und sie eingeschworen, Rücksicht zu nehmen. Bei ihrer Arbeit in einem Arbeitsamt muss sie auch gerade schwer um ihren Status ringen. Tatsächlich bemühen die Kinder sich, und Benni, fünf, der gemeinsame Sohn, ist ohnehin aus dem Häuschen. Susanne macht Jochen Mut: Alles wird gut! Und eine Zeit lang ist es das auch.

Kleine und große Katastrophen
Doch dann bricht wieder das Leben über die Windscheidts herein, und das an verschiedensten Fronten: Jochens Partner Gerd Crecelius ist verschwunden und mit ihm ein erheblicher Geldbetrag aus der Geschäftskasse; das Architekturbüro ist der Insolvenz nahe. Auch Susannes Chancen auf einen besseren Posten sinken, ihr droht sogar die Kündigung. Die pubertierenden Kinder haben ihre eigene Sicht der Dinge, und dann benötigen auch die Großeltern echte Hilfe. Nach diesen Belastungen droht die Familie auseinander zu brechen. Doch Jochen und Susanne besinnen sich darauf, was sie sind: eine Familie eben.

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