An die Grenze

Politdrama und Liebesgeschichte

Die packende Geschichte einer anrührenden Liebe und einer Selbstfindung im authentisch erzählten Milieu der Grenztruppen der DDR. Der junge NVA-Soldat Alexander Karow wird 1974 an die deutsch-deutsche Grenze geschickt. Während der Fußballmeisterschaft wird er mit dem Schießbefehl anders konfrontiert als gedacht ...

Nach dem Abitur tritt Alexander seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen der DDR an. Als er zum ersten Mal Dienst an der Grenze schiebt, muss er erkennen, dass alles beunruhigend anders ist, als er in der Grundausbildung gelernt hat. Er sieht die Stolperdrähte, die Selbstschussanlagen, den Grenzzaun ...

Schikanen und siebter Himmel

Alles ist bedrückender Ernst, keine beschönigende Theorie mehr. Schon bald wird sein Leben Routine, und wie alle anderen unterliegt auch er den eingespielten Schikanen. Dabei tut sich besonders der Gefreite Kerner hervor. Jeden Tag fahren die Soldaten in Zweier-Gruppen zu ihrem Dienst an die Grenze. Und jeden Tag sieht Alexander eine junge LPG-Bäuerin, die sie zu ignorieren scheint. Es bilden sich Freund- und Feindschaften unter den jungen Männern. Als sie über ihre Zukunftsträume sprechen, weiß Alexander nicht, was er mit seinem Leben anfangen will. Er weiß, was sein Professoren-Vater für ihn will, ein Chemie-Studium. Aber seine eigenen Träume kennt er noch nicht.

Dann schafft er es wider Erwarten, mit der Bäuerin - Christine - Kontakt aufzunehmen. Er ist zum ersten Mal verliebt, und auch sie erwidert seine Gefühle. Alexander ist im Siebten Himmel. Sooft es geht, schleicht er aus der Kaserne und trifft sich mit Christine. Sie schenkt ihm den Fotoapparat ihres Vaters. Kerner lässt Alexander später brutal demütigen, weil der bei Christine ankam und er - Kerner - immer abgewiesen wurde.

Zunehmende Angst und Anspannung

Ein Fahnenflüchtiger erschießt auf der Flucht nach Westen zwei Grenzsoldaten, darunter Alexanders besten Freund Gappa. Jetzt hasst Alexander das Grenzregime endgültig. Der Druck auf die Soldaten nimmt weiter zu. Neben die Angst, auf einen Menschen schießen zu müssen, tritt jetzt noch die Angst, selbst getötet zu werden. Die jungen Männer sind zunehmend angespannt und gereizt.

Alexander hält sich psychisch über Wasser, indem er mit dem Fotoapparat seine Umgebung festhält. Er bemerkt durch Zufall, dass Hauptfeldwebel Kramm mit der Frau eines Offiziers, der bildhübschen Wanda Dobbs, die von der gesamten Kompanie begehrt wird, ein Verhältnis hat. Kurz darauf entdeckt ihr Mann den Ehebruch und erschießt sich in der Kaserne.

Eine schwere Wahl

Dann bittet Christine Alexander, ihren jüngeren Bruder Kurt nachts die Grenze zur Bundesrepublik passieren zu lassen. Kurt will den Wehrdienst um keinen Preis antreten. Alexander steht vor der Wahl, ins Gefängnis zu gehen oder auf Kurt zu schießen. Er beginnt alles in Frage zu stellen: Liebt ihn Christine wirklich, oder hat sie die Liebe nur geheuchelt, um seine Hilfe zu bekommen? Er weiß nicht, wie er sich entscheiden soll. In der fraglichen Nacht muss er ausgerechnet zusammen mit Kerner an die Grenze ...

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