Brief an mein Leben

Frei nach Motiven des gleichnamigen Buches von Miriam Meckel

Toni (Marie Bäumer) sitzt im Therapiezimmer und denkt nach.

Filme | Der Fernsehfilm der Woche - Brief an mein Leben

Vorschau auf den Fernsehfilm der Woche vom 25.04.: Marie Bäumer spielt die vielbeschäftigte Ozeanographie-Professorin Toni Lehmstedt, die durch ein Burnout plötzlich aus der Bahn geschleudert wird.

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Marie Bäumer spielt die vielbeschäftigte Ozeanographie-Professorin Toni Lehmstedt. Die Karrierefrau ignoriert Erschöpfungsrufe ihres Körpers – bis ihr Lebenstempo sie aus der Bahn schleudert und sie in eine Klinik für psychische Erkrankungen katapultiert.

Als globale Nomadin sieht sich Toni, nicht ohne Stolz: Sie ist eine junge, erfolgreiche Professorin für Ozeanographie, pendelt zwischen ihrer Heimat-Uni, weltweiten Konferenzen, ihrer Lebensgefährtin Maria und ihrem Heimatort, in dem ihre Mutter im Sterben liegt und ihr Vater komplett überfordert ist. Standhaft ignoriert Toni die Erschöpfungsrufe ihres Körpers – bis ihr Lebenstempo sie komplett aus der Bahn schleudert und in eine Klinik für psychische Erkrankungen katapultiert. Gewohnt lösungsorientiert fordert Toni von ihrer Ärztin eine schnelle Heilung. Doch mit diesem Effizienz-Denken fährt sie erst recht an die Wand.

Als Patin für den Einstieg in den Therapie-Alltag wird Toni Mit-Patientin Steffi zur Seite gestellt. Schnell kommt es zu Konflikten zwischen Toni und der distanzlosen lauten Frau, die nach der Pflege von zwei todkranken Angehörigen zusammengebrochen ist. Auch mit Ärzten, allen voran Chefarzt Dr. Christoph Pogel, dessen Gute-Laune-Rhetorik sie nicht erträgt, reibt sich Toni: Alles ist leichter, als sich mit ihrem eigenen Leben auseinandersetzen zu müssen!

Doch Übungen wie Schlafentzug oder mehrtägige Klausur ohne Medien-Ablenkung und Kontakt zur Außenwelt gehen auch an Toni nicht spurlos vorbei. Ihre Distanz zu ihren Mitpatienten, vor allem aber die zu sich selbst, bröckelt. Lange verdrängte Erinnerungen lassen sich nicht länger unter Verschluss halten, Tonis Leben zerfällt in alle Einzelteile. Erst mühsam muss sie lernen, es auf neue, gesündere Weise wieder zusammenzusetzen. Das rückt auch ihre Beziehungen zu ihrer Mutter und zu Maria in ein neues Licht.

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