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Götz George

Ein Markenzeichen für sich

Götz George war bis heute in weit über 100 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er stand bereits als Kind auf der Bühne des Berliner Hebbel-Theaters. Seinen Durchbruch schaffte er als bester Nachwuchsdarsteller mit dem Film "Jacqueline" (1959). Als legendärer Kommissar Schimanski avancierte er in den 80er Jahren zum Publikumsliebling.

Götz George, in Berlin geboren, entstammt einer angesehenen Schauspielerfamilie. Mit 22 Jahren erhielt Götz George 1960 den Bundesfilmpreis für den Film "Jacqueline" (Regie: Wolfgang Liebeneiner), ein Jahr später den Bambi als beliebtester Schauspieler. Zwischen 1959 und 1969 spielte Götz George in allein 26 Kinofilmen, darunter "Kirmes" (1969) von Wolfgang Staudte, Kurt Hoffmanns Erich-Kästner-Verfilmung "Liebe will gelernt sein" (1963) und "Ostwind" ("Le vent d'est", 1970) von Jean-Luc Godard. Unvergessen bleibt auch Götz Georges Rolle in dem Publikumserfolg "Abwärts" (Regie: Carl Schenkel, 1984) sowie seine Darstellung des Massenmörders Haarmann in "Der Totmacher" (Regie: Romuald Karmakar, 1996), für die er mit der Coppa Volpi und dem Bundesfilmband in Gold ausgezeichnet wurde.

Schimanski kehrt zurück

Mit Regisseur Helmut Dietl drehte George die mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnete Satire "Schtonk!" (1992) sowie vier Jahre später die Komödie "Rossini oder Die mörderische Frage, wer mit wem schlief" (1997). Zwischen 1981 und 1991 machte er im "Tatort" den Ruhrpott-Kommissar Schimanski populär. 1997 kehrte er als Kommissar Schimanski mit der Spin-off-Reihe "Schimanski" auf den Bildschirm zurück.

Für Andreas Kleinerts "Mein Vater" erhielt er 2003 zusammen mit seinem Schauspielkollegen Klaus J. Behrendt den Publikumspreis des Adolf- Grimme-Instituts und den Bayerischen Fernsehpreis. In Amerika wurde der Film mit dem Emmy Award als bester ausländischer Fernsehfilm ausgezeichnet.

Romy für sein Lebenswerk

Jüngste Fernsehhauptrollen hatte Götz George unter anderem in den Produktionen "Lüg weiter, Liebling" (ZDF 2010) und "Zivilcourage" (2010) sowie in der aktuellen "Schimanski"-Folge "Schuld und Sühne" (2011). 2001 wurden Götz George die Goldene Feder und 2009 die Platin Romy für sein Lebenswerk verliehen. Im Mai 2008 erschien Götz Georges Biografie "Mit dem Leben gespielt" von Torsten Körner.







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