Hannes Jaenicke

spielt Mike Mason

Hannes Jaenicke wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in den USA. Er absolvierte seine Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar und der Opernschule in Wien sowie an der London School of Modern Dance.

Bis 1989 führten ihn Bühnen-Hauptrollen ans Burgtheater und ans Volkstheater Wien, ans Schauspiel Bonn, an die Freie Volksbühne Berlin, ans Schauspiel Köln sowie zu den Salzburger Festspielen.

Im Fernsehen und Kino zuhause

1984 erlebte er seinen Durchbruch mit Carl Schenkels beklemmendem Fahrstuhl-Thriller "Abwärts". 1986 folgten "Väter und Söhne" mit Burt Lancaster und Julie Christie und die Filmbiografie "Die Geduld der Rosa Luxemburg". 1994 spielte Hannes Jaenicke eine der Hauptrollen in Dominik Grafs Thriller "Die Sieger" und 1995 den Zaren Peter III. in "Katharina die Große". Ebenso wirkte er 1997 in Thomas Jahns Kino-Erfolg "Knockin' on Heaven's Door" mit und übernahm im selben Jahr die Titelrolle in der Krimi-Reihe "Sardsch", für die er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Als blinder Ex-Polizist glänzte er 1999 im Zweiteiler "Alphamann". Es folgten Fernsehfilme wie "Die Schönste aus Bitterfeld" (2003), "Tatort - Die Liebe der Schlachter" (2003), der Südafrika-Zweiteiler "Endloser Horizont" (2005) sowie eine Gastrolle in drei "Tatort"-Produktionen an der Seite von Maria Furtwängler (2004, 2005). In der Serie "Post Mortem" spielte Hannes Jaenicke als Gerichtsmediziner zwei Staffeln lang die Hauptrolle (2006 bis 2008).

Auf internationalem Parkett unterwegs

Der Schauspieler wirkte auch in einer Reihe von zahlreichen amerikanischen TV- und Kinofilmen mit. Dazu zählen insbesondere die Serie "Highlander: The Raven" von 1998 bis 1999, im Jahr 2000 die Actionfilme "Crash Point Zero" von Jim Wynorskis und "Active Stealth" von Fred Olen Ray, 2002 die Actionserie "Code Name: Eternity" und 2007 das Drama "Don't Cry Now" unter der Regie von Jason Priestley.

Neben seinem Einsatz für die Umwelt engagiert sich Hannes Jaenicke für zahlreiche karitative und Menschenrechts-Organisationen sowie den Tierschutz. In Zusammenarbeit mit dem ZDF drehte er Dokumentationen über gefährdete Tierarten wie Orang-Utans, Eisbären, Haie und Gorillas. Im September 2010 erschien sein Buch "Wut allein reicht nicht. Wie wir die Erde vor uns schützen können".

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