Herzversagen

Die junge Ärztin Ellen Roth muss wegen einer angeblichen Fehldiagnose ihre Tätigkeit an einer Hamburger Klink aufgeben. Sie wagt einen beruflichen Neuanfang und übernimmt eine verwaiste Hausarztpraxis in einem norddeutschen Dorf. Dort sieht sie sich mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert.

Die Bewohner des kleinen Dorfes sind skeptisch gegenüber der neuen Ärztin. Nur langsam füllt sich ihr Sprechzimmer. Einer ihrer Patienten ist der 50-jährige Peter Bertel. Bei seiner Untersuchung ergeben Belastungs-EKG und Blutuntersuchung einen tadellosen Gesundheitszustand. Doch am nächsten Tag stirbt Bertel unter mysteriösen Umständen. Der Totenschein des Notarztes lautet auf Herzversagen. Ellen hadert mit sich: Hat sie eine Fehldiagnose gestellt?

Nachforschungen auf eigene Faust

War Bertel etwa doch ernsthaft krank? Die Aufzeichnung des EKGs ist aus der Praxis verschwunden. Ellen will die Wahrheit erfahren und beginnt auf eigene Faust mit Nachforschungen. Sie dringt nachts ins Bestattungsinstitut ein und entnimmt der Leiche Blut- und Gewebeproben, die sie von einem befreundeten Laborarzt untersuchen lässt. Die Analyse ergibt, dass Bertel nicht an Herzversagen, sondern an der Überdosis eines hochgiftigen Pestizids gestorben ist.

Also war es Mord. Bei ihrer Suche nach dem Motiv und dem Täter deckt Ellen eine erschütternde Familientragödie auf.

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