Jessica Schwarz

Vom Bravo-Girl zur Schauspielerin

Der Gewinn der Bravo-Girl-Wahl 1993 war der Startschuss für ihre erfolgreiche Karriere. Bereits im Jahr darauf begann Jessica Schwarz ihre professionelle Model-Tätigkeit in München, was ihr später eine internationale Karriere ermöglichte. Nebenbei nahm sie Gesangsunterricht. Ihre Fernsehkarriere begann sie als TV-Moderatorin beim Musiksender VIVA. Inzwischen wurde die talentierte Darstellerin bereits mehrfach ausgezeichnet.

Geboren in Michelstadt/Odenwald zog es Jessica schon früh in die Welt hinaus: Nachdem sie 1993 Siegerin der "BRAVO GIRL"-Wahl wurde, arbeitete sie als Fotomodell zunächst in Hamburg und London, später auch in den USA, Australien, Thailand, Mailand, Athen, Istanbul und Tokio. Mit einer Nebenrolle im Fernsehfilm "München - Geheimnisse einer Stadt" (Regie: Dominik Graf), begann 1999 ihre Schauspielkarriere. Parallel dazu moderierte sie ab Februar 2000 für den Musiksender VIVA verschiedene Formate.

Hochkarätige Filmpreise

2003 erhielt sie den Adolf Grimme Preis für ihre Darstellung in "Die Freunde der Freunde". Für ihre Rolle im Fernsehfilm "Kalter Frühling" wurde Jessica Schwarz als beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis 2004 nominiert. Für ihre Leistung als "November" im Kinofilm "Kammerflimmern" wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis 2005 als beste Darstellerin ausgezeichnet und war gleichfalls für den Deutschen Filmpreis 2005 als beste weibliche Hauptrolle nominiert.

In Kinorollen sah man die Schauspielerin beispielsweise als Lehrerin Frau Rose in den ZDF-Koproduktionen "Die wilden Hühner" (2006), "Die wilden Hühner und die Liebe" (2007) und "Die wilden Hühner und das Leben" (2009) sowie als Luise in Dominik Grafs "Der rote Kakadu" (2006).Für den ZDF Theaterkanal spielte sie unter der Regie von Uwe Janson in der Theaterproduktion "Lulu" nach Frank Wedekinds exzessivem Schlüsselwerk.

Zahlreiche Kinoproduktionen

In der Verfilmung von Patrick Süskinds Bestseller "Das Parfum" (2006) war sie in der Rolle der Prostituierten Natalie zu sehen. Es folgten der ZDF-Film "Ich wollte nicht töten" (2007) und die Kinofilme "Der Liebeswunsch" (2006), "Nichts als Gespenster" (2006), sowie Leander Haußmanns "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" (2007). Unter der Regie von Heinrich Breloer spielte sie in der Kinoverfilmung "Buddenbrooks" (2009) die weibliche Hauptrolle. An der Seite von Mads Mikkelsen war sie 2009 im Kinofilm "Die Tür" zu sehen.

2009 gewann sie den Bambi in der Kategorie Beste nationale Schauspielerin für ihre Darstellung der Romy Schneider im Fernsehfilm "Romy" (2009). Abgedreht sind die Kinofilme "Der Mann, der über Autos sprang" (AT) unter der Regie von Nick Baker-Monteys und das in Argentinien gedrehte Debüt von Florian Cossen "El Niño" (AT).

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