Joachim Król

Ausdrucksstarker Minimalist

Einem breiten Publikum wurde er durch die Kinofilme "Wir können auch anders" (1992) von Detlev Buck sowie "Der bewegte Mann" (1994) von Sönke Wortmann bekannt. Für beide Filme erhielt Joachim Król den Deutschen Filmpreis. Kennzeichnend für seine Charaktere sind die zurückhaltenden Gesten ohne unnötige Mimik und sein minimalistisches Spiel, mit dem er sein Publikum überzeugt.

Joachim Król wurde in Herne geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Zunächst konzentrierte er sich auf die Theaterarbeit in Bochum, Moers, Hannover, Basel, München und Köln.

Internationaler Festivalerfolg

Einem breiten Publikum wurde er durch die Kinofilme "Wir können auch anders" (1992) von Detlev Buck sowie "Der bewegte Mann" (1994) von Sönke Wortmann bekannt. Für beide Filme erhielt Joachim Król den Deutschen Filmpreis. Für Tom Tykwers Debütfilm "Die tödliche Maria" wurde er 1994 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Zu den weiteren Höhepunkten seiner Karriere zählen seine Rollen in Helmut Dietls "Rossini" und in Doris Dörries "Bin ich schön?" sowie in Peter Lichtefelds filmpreisgekröntem Film "Zugvögel - Einmal nach Inari".

Nach dem internationalen Festivalerfolg von "Die Stunde des Lichts" war Joachim Król 1999 in "Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday" zu sehen. 1999 entstand unter der Regie von Tom Tykwer "Der Krieger und die Kaiserin", in dem er eine der drei Hauptrollen neben Franka Potente und Benno Fürmann spielte. Als Commissario Brunetti stand er zwischen 2002 und 2004 in vier Bestsellerverfilmungen der Autorin Donna Leon vor der Kamera. In der ZDF-Krimireihe "Lutter" ermittelt Joachim Król seit 2007 in der Titelrolle als Essener Hauptkommissar Alex Lutter.

Neuer "Tatort"-Kommissar

In Zukunft soll er als neuer hessischer "Tatort"-Kommissar das bisherige Ermittlerduo Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf ablösen. Ende 2010 wird er dafür zum ersten Mal vor der Kamera stehen. Sein Partner ist derzeit noch nicht bekannt.

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