Jürgen Heinrich

spielt Herrn Timmermann

Jürgen Heinrich wurde in Gross-Godems bei Parchim geboren.1964 beginnt er sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Leipzig. Schon während seines Studiums holt ihn der Regisseur Egon Günther für den Film "Abschied" vor die Kamera. Nachdem er sein Studium 1970 abgeschlossen hat, führen ihn Theaterengagements nach Zwickau, wo er unter anderem den Jakob Filter in "Die Aula" von Hermann Kant spielt. Engagements am Theater in Neustrelitz und am Deutschen Theater Berlin folgen.

1985 verlässt er die DDR. Fürs Fernsehen entstanden in den letzten 40 Jahren viele renommierte Produktionen. Nach frühen Werken wie "Martha, Martha" (1979, Regie: Manfred Mosblech), "Hoffnung für Anna" (1980, Regie: Vera Loebner), den Serien "Märkische Chronik" (1983) und "Einzug ins Paradies" (1983) wurde "Wolffs Revier" sein großer Durchbruch: Als Titelheld löste er zwischen 1992 bis 2005 insgesamt 173 Fälle, setzte acht Filme selbst in Szene.

Sein Durchbruch: "Wolffs Revier"

Bis 1994 sah man ihn parallel auch in 15 Folgen von "Unsere Hagenbecks". Ganz zu schweigen von unzähligen Gastspielen in weiteren TV-Dauerbrennern wie "Tatort", "Derrick", "Der Alte" und "Polizeiruf 110".1999 sahen zwölf Millionen Zuschauer den ZDF-Zweiteiler "Ich schenke Dir meinen Mann" (Regie: Karola Hattop), in dem Hannelore Elsner und Jürgen Heinrich brillierten. 2010 hat er die neue Serie "Prinz & Bottelknabe" (AT), inszeniert von Karola Hattop, gedreht.

Zu seinen TV-Movies der letzten Zeit zählen beispielsweise Roland Suso Richters "Dresden" (2006), Urs Eggers "An die Grenze" (2007), Maria von Helands "Frühstück mit einer Unbekannten" (2007), Marcus O. Rosenmüllers "Das Echo der Schuld" (2009), Thomas Schadts Dokudrama "Der Mann aus der Pfalz" (2009).

Der Grimmepreis folgt

Außerdem war er 2010 "Die Grenze" (Regie: Roland Suso Richter), "Hand in Hand" (mit Corinna Harfouch , Regie: Thomas Berger), "Haltet die Welt an" (Regie: Hartmut Griesmayr), "Am Kreuzweg" (mit Harald Krassnitzer, Regie: Uwe Janson) und "Bei Entlassung Mord" (mit Christiane Paul, Regie: Martin Eigler).

Für seine Leistungen wurde der Publikumsliebling zwei Mal mit dem Adolf-Grimme-Preis geehrt, 1993 für "Wolffs Revier" und 2007 für "An die Grenze".

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