Lavinia Wilson

Vielschichtig und differenziert

Der Schauspielerin wird großes Talent und ein hohes Potenzial nachgesagt. So gilt sie als Nachwuchsstar des deutschen Films. Bereits als Kind debütierte Lavinia Wilson nach eigenen Angaben eher zufällig in dem Kinofilm "Leise Schatten" von Sherry Hormann. 1993 hatte sie ihren ersten Fernseh-Auftritt in Vivian Naefes TV-Film "Todesreigen".

Lavinia Wilson spielt Lotte Feininger in "Ein Dorf sieht Mord" (2009)
Lavinia Wilson spielt Lotte Feininger in "Ein Dorf sieht Mord" (2009) Quelle: ZDF und Stephan Rabold

Lavinia Wilson wurde 1980 als Tochter einer Deutschen und eines amerikanischen Archäologen in München geboren und wuchs zweisprachig auf. An der Seite von Benno Fürmann spielte sie 1996 in Connie Walthers Liebesdrama "Das erste Mal", anschließend in den Filmen "Eine ungehorsame Frau" (1997) und "Zimmer mit Frühstück" (1999).

Beste Nachwuchsdarstellerin

Im Jahr 2000 war der gefragte Jungstar gleich mit zwei Filmen im Kino zu sehen: In dem Drama "Julietta" von Regisseur Christoph Stark übernahm sie die Hauptrolle, in Marco Petrys Komödie "Schule" spielte sie neben Daniel Brühl und Jasmin Schwiers. 2004 war Lavinia Wilson in "Stimmen III" zu sehen. Für ihre Rolle in dem Kinofilm "Allein" (2004), in dem sie eine junge Frau spielt, die am so genannten Borderline-Syndrom erkrankt ist, wurde Lavinia Wilson mit dem Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Im Oktober 2008 wurde ihre Leistung in der österreichischen Horvath-Adaption "Freigesprochen" mit dem Undine-Award-Publikumspreis für die Beste Schauspielerin in einem Kinofilm belohnt. Im selben Jahr war sie auf der Kinoleinwand in der Komödie "Tandoori Love" zu sehen, 2009 in "Lulu und Jimi". Mehrfach ausgezeichnet wurde sie für ihre Rolle in Connie Walthers Wirtschafts-thriller "Frau Böhm sagt Nein" (2009).

Nachwuchshoffnung für das Kino

Im ZDF sah man die junge Schauspielerin vor allem in Krimis wie "Der letzte Zeuge" (ab 2007), "Marie und die tödliche Gier" (2008), "Ein Dorf sieht Mord" (2009) und "Tod einer Schülerin" (2010). Durch ihren vielschichtigen, differenzierten Ausdruck gilt Lavinia Wilson als große Nachwuchshoffnung für das deutschen Gegenwartskino.


Auszeichnungen:

- 2002: Movie Talent Award; Goldener Prometheus
- 2005: Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin
- 2008: KURIER Publikumspreis im Rahmen des UNDINE Award
- 2009: Sonderpreis beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden
- 2010: Adolf Grimme Preis

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