Maria Simon

Deutscher Shooting Star

Maria Simon zählt zu den talentiertesten jungen deutschen Schauspielern. Einem größeren Publikum bekannt wurde sie durch ihre Rolle als rebellisch-pragmatische Filmschwester von Daniel Brühl in Wolfgang Beckers erfolgreicher Ost-West-Komödie "Good bye Lenin". Sie gilt als kompromisslos und unbestechlich, die von ihr dargestellten Figuren sind meistens aufsässig, energisch, geradlinig und dickköpfig.

Johanna (Maria Simon)
Johanna (Maria Simon) Quelle: ZDF

Maria Simon, geboren 1976, absolvierte ihr Schauspielstudium wie ihre Schwester Susanna Simon an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Theaterengagements führten sie unter anderem an das Deutsche Theater Berlin und das Schauspielhaus Düsseldorf sowie 2004 an das Berliner Maxim-Gorki-Theater, wo sie als Polly in der "Dreigroschenoper" brillierte.

Ausgezeichnete Rollen

Für ihre erste Kino-Hauptrolle in "Zornige Küsse" (1999) erhielt sie gleich den Preis für die beste Darstellerin des Moskauer Filmfestivals 2000. Für die Hauptrolle in der ZDF-Produktion "Erste Ehe" bekam sie den Max-Ophüls-Preis 2003 für die "Beste Nachwuchsdarstellerin" und wurde 2003 für ihre Rolle in "Goodbye, Lenin" und ihre Rolle in "Lichter" (2002) für den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin nominiert. Auf der 54. Berlinale 2004 war sie der deutsche "Shooting Star 2004". Auch in Fernsehfilmen ist Maria Simon häufiger zu sehen, beispielsweise mehrmals in der Krimireihe "Tatort". Auch in Episoden von Serien trat sie auf. Seit Juni 2011 spielt sie als Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski in der Krimireihe "Polizeiruf 110" für den RBB.

Seit Ende 2007 tritt sie zusammen mit ihrem Mann und Schauspielerkollegen Bernd Michael Lade auch als Sängerin und Gitarristin der Neo-Punk-Band "Ret Marut" auf. Im ZDF war Maria Simon zuletzt in der weiblichen Hauptrolle im Bürgerkriegsdrama "Kongo" (2010) zu sehen, wofür sie mit dem Deutschen Regiepreis METROPOLIS als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.


Auszeichnungen - eine Auswahl:



-  2000 Filmfestival Moskau, Preis für beste Darstellerin in "Zornige Küsse"
- 2001 Max-Ophüls-Preis, Beste Nachwuchsdarstellerin in "Erste Ehe"
- 2003 Nominierung Deutscher Filmpreis, Beste Nebendarstellerin in "Good bye, Lenin" und "Lichter"
- 2004 Berlinale, Shooting Star 2004
- 2011 Deutscher Regiepreis METROPOLIS als Beste Schauspielerin für "Kongo" und "Es war einer von uns"



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