Martin Brambach

Breites Rollenspektrum

Neben seiner Arbeit für Bühne und Leinwand steht Martin Brambach seit Ende der Neunzigerjahre immer häufiger auch vor der Kamera. Obwohl man ihn bisher noch nicht aus Hauptrollen kennt, ist er eine feste Größe besonders in der deutschen Fernsehlandschaft, aus der er kaum mehr weg zu denken ist. Dort überzeugt er auch in kleinen Nebenrollen.

Martin Brambach wurde 1967 in Dresden geboren und lebt nun hauptsächlich in Recklinghausen. Brambach, der seine Ausbildung an der Schauspielschule Bochum absolvierte, steht schon seit 1985 auf der Bühne. Er hatte feste Engagements an den Schauspielhäusern von Bochum und Köln sowie am Burgtheater in Wien und der Schaubühne Berlin, wo er mit namhaften Regisseuren wie Claus Peymann und George Tabori zusammenarbeitete.

Glänzende Rollen als Stasi-Mann

Sein Leinwanddebüt gab Martin Brambach 1994 in Franz Novotnys Satire "Exit II - Verklärte Nacht". Seitdem spielte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Besondere Beachtung fand er in seinen Rollen als Stasi-Mann, wie in dem internationalen Kino-Erfolg "Good Bye, Lenin!". Auch in Florian Henckel von Donnersmarcks erfolgreichem Regiedebüt "Das Leben der Anderen" und Stefan Ruzowitzkys tragisch-komischem Kinofilm "Die Fälscher" (als SS-Mann) glänzt er. Dass er immer wieder auf diese Rolle gebucht wird, scheint ihn jedoch nicht zu stören: "Man hat im Film eben seine Funktion. Nicht alle Figuren können immer nett sein." Für seine Rolle in dem Kinofilm "Kubanisch Rauchen" erhielt er den Sonderpreis der "Diagonale" 1999 als bester Darsteller.

Durchgehende Rollen

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Martin Brambach durch seine Rolle des Kriminaloberkommissars Winnie Scheel in der ZDF-Krimiserie "SOKO Wismar" bekannt, die er von 2004 bis 2006 verkörperte. In weiteren durchgehenden Rollen kennt ihn das ZDF-Publikum aus der Serie "KDD - Kriminaldauerdienst" (2007-2010) und der Reihe "Unter anderen Umständen" (seit 2006). Weitere jüngste ZDF-Produktionen mit Martin Brambach sind die Fernsehfilme "Bella Block - Vorsehung" (2009), "Wilsberg - Gefahr im Verzug" (2010), "Scheidung für Fortgeschrittene" (2010) und "Lautlose Morde" (2010).

In Tobias Stilles Debütfilm "Ohnmacht" spielte er 2008 zum ersten Mal im Kino eine Hauptrolle.

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