Martin Feifel

Ein Meister ernster und tragischer Rollen

Früher wollte Martin Feifel einmal Clown werden, obwohl er auch einen Hang zur Tragödie hat - doch das liegt seiner Ansicht nach ganz nah zusammen. Den Clown trägt er noch immer in sich.
In den frühen Neunziger Jahren hatte der markante Schauspieler seine ersten kleineren Filmauftritte. Sehr schnell spielte er sich in die Gunst der Zuschauer und wurde bald für Hauptrollen besetzt. Besonders am Herzen liegen ihm anspruchsvolle Rollen und gute Drehbücher.

Martin Feifel wurde 1964 geboren. Seine Ausbildung als Schauspieler erhielt er an der Scuola Teatro Dimitri Tessin und an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Am dortigen Schauspielhaus war er auch zwischen 1989 und 1995 unter anderem in Stücken wie "Hamlet" und "Frühlingserwachen" zu sehen. Von 1995 bis 1997 war Martin Feifel am Hamburger Thalia Theater engagiert, wo man ihn unter anderem in "Romeo und Julia" und "Der Streit" sehen konnte. Von der Zeitschrift Theater Heute wurde er 1995 als Bester Nachwuchsschauspieler des Jahres ausgezeichnet.

Erste Kinoauftritte

Sein Kinodebüt gab Martin Feifel 1994 in Niko Brüchers "Maries Lied". Zu seinen späteren Filmen zählen Nina Grosses "Feuerreiter", wo er den Hölderlin verkörperte, und Carlo Rolas "Sass - Die Meisterdiebe". Neben Maria Schrader und Jürgen Vogel trat er zudem in der Kästner-Verfilmung "Emil und die Detektive" von Franziska Buch auf. Im Jahr 2001 überzeugte Martin Feifel insbesondere auch als an den Rollstuhl gefesselter Hausbesetzer Hotte in Gregor Schnitzlers "Was tun, wenn's brennt?" sowie 2003 in Margarethe von Trottas preisgekröntem Kinofilm "Rosenstraße".

Das ZDF-Publikum sah Martin Feifel zuletzt im Zweiteiler "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" (2009) und im "Pater Castell"-90-Minüter "Die Jesustafel" (2010).


Auszeichnung:



-  1995 Bester Nachwuchsschauspieler (Theater Heute)



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