Max Riemelt

Künstlerisches Naturtalent

Als einer der wenigen Autodidakten hat sich Max Riemelt durch sein Talent auch ohne offizielle Schauspiel- Ausbildung in die erste Liega der deutschen Darsteller gespielt. Sein Spiel zeichnet sich durch besonnene Zurückhaltung und intensive Präsenz aus. Langeweile kennt Max Riemelt nicht. Die Zwischenzeit von einem Projekt zum nächsten verbringt er mit Castings, Nachsynchronisieren, TV-Auftritten und Interviews.

Max Riemelt wurde 1984 in Ost-Berlin geboren und lebt noch heute dort. Der Autodidakt, der nie eine Schauspielschule besucht hat, startete seine Karriere mit der Hauptrolle in der ZDF-Serie "Zwei allein" (1998) unter der Regie von Matthias Steurer. Es folgten Friedemann Fromms Fernsehfilm "Brennendes Schweigen" (2000) sowie sein Kinodebüt in Dana Vávrovás Kinderfilm "Der Bär ist los" (2000).

Hauptrolle als Polizist

Seinen Durchbruch schaffte Max Riemelt schließlich mit der Hauptrolle in Dennis Gansels Drama "Napola" (2005). Weitere Hauptrollen hatte Max Riemelt unter anderem in Dennis Gansels Remake "Die Welle" (2008) sowie in seinem Vampirfilm "Wir sind die Nacht" (2010). Auch Dominik Graf zählt zu den Regisseuren, die die künstlerische Entwicklung des Schauspielers gefördert haben. 2006 stand Max Riemelt unter seiner Regie und an der Seite von Jessica Schwarz für das Liebesdrama "Der Rote Kakadu" vor der Kamera. Dominik Graf und Max Riemelt setzten ihre Zusammenarbeit mit dem mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Krimi-Epos "Im Angesicht des Verbrechens" (2010) fort, in dem Max Riemelt zehn Folgen lang die Hauptrolle des Polizisten Marek Gorsky verkörperte. In dem Alpenkrimi "Schandmal - Der Tote im Berg" spielt er nun wieder einen Polizisten. Für seine darstellerischen Leistungen wurde Max Riemelt bereits mehrfach ausgezeichnet.


Auszeichnungen:



-  2004 Bester Darsteller beim 39. Internationalen Filmfest in Karlovy Vary für "Napola"
- 2005 Shooting Star Deutschland 2005 (European Film Promotion)
- 2006 Bayerischer Filmpreis 2005 (Bester männlicher Nach-wuchsdarsteller) für "Der rote Kakadu"
- Bester Darsteller beim Sixth Marrakesh International Filmfestival für seine Rolle in "Der rote Kakadu"
- 2008 Undine Award als Bester jugendlicher Hauptdarsteller in einem Kinospielfilm für "Die Welle"
- 2010 Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Besondere Leistung Fiktion an das Schauspielerensemble von "Im Angesicht des Verbrechens"
- 2011 Nominierung Goldene Kamera als Bester deutscher Schauspieler für "Im Angesicht des Verbrechens"



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