Max von Pufendorf

Kultur mit der Muttermilch aufgesogen

Kultur spielte in Max von Pufendorfs Leben schon immer eine wichtige Rolle. Der Sohn eines Berliner Kulturstaatssekretärs entdeckte das Theater für sich bereits als Teenager. Seine Karriere begann unter namhaften Regisseuren auf der Bühne. Bekanntheit erreichte er unter anderem durch seine herausragende Darstellung des depressiven Julian in dem Fernsehdrama "Das letzte Stück Himmel" von 2006.

Max von Pufendorf wurde in Hilden/Mettmann geboren. Er absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seit 1998 spielt er Theater. Sein erstes Engagement hatte er von 1999 bis 2001 am Residenztheater München, wo er unter anderem unter Hans Neuenfels und Thirza Bruncken arbeitete.

Erste Kino- und Fernsehrollen

Sein Kinodebüt gab der Schauspieler 1999 an der Seite von Heino Ferch als Student Johann in Buddy Giovinazzos Film-Neo-Noir Thriller "The Unscarred" (Jeder stirbt). Neben Auftritten auf Bühne und Leinwand - wie bespielsweise auch in "Crazy" von Hans-Christian Schmid - ist er auch regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen.

Erste Fernsehrollen spielte Max von Pufendorf in Episoden der Serien "Tatort" (2003, 2004), "Polizeiruf 110" (2005) und "Ein Fall für Zwei" (2006). In der viel beachteten Neufassung von "Der Fall Vera Brühne" sah man ihn 2001 in der Rolle des Boulevardzeitungsreporters Karsten Meyer.

Vielseitige Filmproduktionen

2006 verkörpert Max von Pufendorf die Figur des Julian in Jo Baiers "Das letzte Stück Himmel". 2007 stand er neben Armin Mueller-Stahl, Justus von Dohnanyi, Sunnyi Melles, Iris Berben und August Diehl als René Maria von Trotha in der neuen Buddenbrooks-Verfilmung unter der Regie von Heinrich Breloer vor der Kamera. Im Jahr darauf folgte "Waffenstillstand" von Lancelot von Naso. Im vergangenem Jahr drehte er den Kinofilm "Offroad" von Elmar Fischer und eine neue Folge von "Unter anderen Umständen".

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